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25.10.2017

Klinik Mühlacker mit Rettungskräften vernetzt und auf Notfälle besser vorbereitet

Enzkreis/Mühlacker. Schon im März 2015 kam im Enzkreis das erste Notarzt-Einsatzfahrzeug mit dem System „Rescuetrack“ zu Einsatz. Mit Hilfe dieses Systems bekommen die Leitstelle und die Einsatzkräfte nicht nur einen umfassenden Überblick über die Position der Rettungsfahrzeuge und des Hubschraubers, sondern auch alle relevanten Einsatzdaten zum Notfallpatienten. Die Informationen über den bevorstehenden Einsatz und den Notfallpatienten ermöglichen eine optimale Planung der verfügbaren Rettungskapazitäten.

Nun sind auch die Enzkreis-Kliniken an das Rescuetrack-System im Enzkreis angeschlossen und können sich auf den Notfall besser einstellen. Die Kliniken werden im Vorfeld über die Ankunft informiert und können sich dank der Daten über den Patienten auf dessen Versorgung vorbereiten. Denn im Notfall zählt jede Minute. So kann bei der Ankündigung eines schwer verletzten Patienten in der Klinik das interdisziplinäre Team des Schockraums frühzeitig aktiviert oder bei einem Herzinfarktpatienten das Herzkatheterlabor vorbereitet werden.

„Durch die Beteiligung am Rescuetrack-System werden für uns in der Klinik die Abläufe einfacher und wir sind jederzeit und besser auf eintreffende Notfälle vorbereitet“, sagt Dominik Nusser, Regionaldirektor der Enzkreis-Kliniken. „Durch den Zugriff der Klinik auf Patientendaten mit einer ersten Diagnose und der Information über den voraussichtlichen Eintreffzeitpunkt der Rettungsmittel gewinnen wir wertvolle Zeit in der Rettungskette“, so Stefan Adam, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis.