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Vor einigen Jahren ist im Römerweg am östlichen Stadtrand von Knittlingen noch eifrig gebaut worden. Nun hat der Gemeinderat den Weg freigemacht, dass dort in absehbarer Zeit weitere Wohnflächen entstehen können. Foto: PZ-Archiv Schmid
Vor einigen Jahren ist im Römerweg am östlichen Stadtrand von Knittlingen noch eifrig gebaut worden. Nun hat der Gemeinderat den Weg freigemacht, dass dort in absehbarer Zeit weitere Wohnflächen entstehen können. Foto: PZ-Archiv Schmid
19.07.2017

Knittlingen will weiter wachsen

Laut Stadtverwaltung wurden dieses Jahr die letzten verfügbaren Bauplätze in Knittlingen verkauft. Damit auch künftig der Bedarf an Wohnflächen gedeckt werden kann, hat der Knittlinger Gemeinderat nun in seiner jüngsten Sitzung bei drei Gegenstimmen beschlossen, den Flächennutzungsplan durch eine Teilfortschreibung mit dem Zieljahr 2030 entsprechend anzupassen.

Die neuen Wohnflächen mit den Gebietsnamen „Schafgarten“ und „Kalkofen“ sollen am östlichen Stadtrand beim Römerweg ausschließlich auf Knittlinger Gemarkung entstehen und rund zehn Hektar umfassen.

Bertram Roth von der Kommunalentwicklung GmbH stellte den Ratsmitgliedern und anwesenden Bürgern in der Sitzung die Flächennutzungsplanung vor. „Knittlingen mit seiner Infrastruktur ist äußerst attraktiv, um neue Flächen zu entwickeln“, hielt Roth fest. Man sei allerdings erst ganz am Anfang des Verfahrens. Im Übrigen müssten sich weder Bürger noch Stadtverwaltung wegen dessen weiteren Ablaufs Sorgen machen. Der Gemeinderat sei letztlich Herr des Verfahrens, das vollkommen transparent und keinesfalls hinter verschlossenen Türen durchgeführt werde, so Roth. Die Bedenken einiger Stadträte konnten diese Worte aber kaum mildern. Gegenwind gab es besonders vonseiten der Alternativen Liste-Fraktion. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.