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Im Bereich der Knittlinger Siemensstraße wünscht sich die Stadtverwaltung über einen neuen Bebauungsplan mehr Gewerbe, unter anderem einen Drogeriemarkt. Das lehnt der Regionalverband allerdings kategorisch ab. Foto: Hepfer
Im Bereich der Knittlinger Siemensstraße wünscht sich die Stadtverwaltung über einen neuen Bebauungsplan mehr Gewerbe, unter anderem einen Drogeriemarkt. Das lehnt der Regionalverband allerdings kategorisch ab. Foto: Hepfer
11.04.2019

Knittlinger Konfrontationskurs: Streit über den Bereich der Siemensstraße droht zu eskalieren

Knittlingen. Eigentlich geht es in Knittlingen nur um die Aufstellung eines Bebauungsplans, was für Kommunalverwaltungen und Gemeinderäte tägliches Brot ist. Doch speziell bei den Inhalten des Bebauungsplans „Siemensstraße“, dessen Vorentwurf die Knittlinger Ratsmitglieder am Dienstag durchgewunken haben, scheiden sich zwischen Stadt und Regionalverband offenbar die Geister.

Während sich die Stadtverwaltung im Rahmen des neuen Bebauungsplans mehr Gewerbeansiedlungen, unter anderem einen Drogeriemarkt wünscht, lehnt dies der Regionalverband Nordschwarzwald kategorisch ab. Begründet wird diese Haltung damit, dass im Bereich Siemensstraße „eine Verkaufsflächenmehrung für zentren- und nahversorgungsrelevante Sortimente“ nicht möglich sei. Das geht aus einem Schreiben von Verbandsdirektor Matthias Proske an Bürgermeister Heinz-Peter Hopp hervor, das der PZ vorliegt. Proske wirft der Stadtverwaltung zudem vor, sich nicht an getroffene Absprachen mit dem Verband zu halten und droht mit verwaltungsrechtlichen Maßnahmen.

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