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In der bis auf den letzten Platz gefüllten Freudensteiner Weissachtalhalle gibt Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (rechts) einen Ausblick auf die städtischen Vorhaben im laufenden Jahr. Dabei spielt auch die Innenstadtbelebung rund um das Faust-Geburtshaus eine Rolle. Foto: Fotomoment
In der bis auf den letzten Platz gefüllten Freudensteiner Weissachtalhalle gibt Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (rechts) einen Ausblick auf die städtischen Vorhaben im laufenden Jahr. Dabei spielt auch die Innenstadtbelebung rund um das Faust-Geburtshaus eine Rolle. Foto: Fotomoment
20.01.2019

Knittlinger Neujahrsempfang ist geprägt von historischer Faust-Figur

Knittlingen. Dass der historische Johann Georg Faust untrennbar mit der Stadt Knittlingen verbunden ist, war gestern beim traditionellen Neujahrsempfang in der Freudensteiner Weissachtalhalle an allen Ecken und Enden zu spüren. Denn, gerade was die bauplanerischen Maßnahmen der Stadt im laufenden Jahr anbelangt, spielt auch die Sanierung des Faust-Geburtshauses eine wichtige Rolle.

Bevor Bürgermeister Heinz-Peter Hopp allerdings seine Neujahrsrede zu den vorgesehenen „kommunalen Pflichtaufgaben“ hielt, begrüßte er in der bis auf den letzten Platz gefüllten Weissachtalhalle zahlreiche Gäste. Darunter waren unter anderem der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert, die Oberbürgermeister Frank Schneider (Mühlacker) und Martin Wolff (Bretten), die Bürgermeisterkollegen Norbert Holme (Ölbronn-Dürrn), Werner Weber (Sternenfels), Heiko Faber (Kieselbronn), Thomas Keller (Engelsbrand) sowie die Oberderdinger Bürgermeister-Stellvertreterin Brigitte Harms-Janssen und Waltraud Piechatzek, die gastgebende Ortsvorsteherin von Freudenstein-Hohenklingen.

Die Stadt weiterentwickeln

Mit dem Goethe-Zitat „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; Und jeder geht zufrieden aus dem Haus“ begann der Knittlinger Rathauschef seinen Ausblick auf das noch junge Jahr. Man wolle die Stadt sowohl als Gewerbestandort als auch im Hinblick auf die Lebensqualität der Bürger weiterentwickeln. Dafür sei bereits ein „bunter Strauß‘ an Maßnahmen und Investitionen geplant, so Hopp. Angesichts der finanziell angespannten Situation, gelte es jedoch Prioritäten zu setzen. Diese sieht der Rathauschef insbesondere auf dem Schul- und Kindergartensektor, wo die Stadt bereits für ein Schutzkonzept, eine Familienberatungsstelle sowie für die Aufstockung der Schulsozialarbeit gesorgt habe. Im Rahmen der Wegeplanung würden bald Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Kinder folgen.

Aber auch die Innenstadtbelebung sei ein „akutes Thema“, das in den nächsten Jahren – etwa mit der Neugestaltung des Alten Bauhofs oder der Kelter – konsequent vorangetrieben werden müsse. Insofern habe „die Sanierung der historischen Altstadt Meilensteincharakter“, betonte Hopp.

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