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Auf dem sogenannten „Boulevard“ im Gewerbegebiet Knittlinger Kreuz hat die Stadt mittlerweile Bodenschwellen anbringen lassen. Foto: Hepfer
Auf dem sogenannten „Boulevard“ im Gewerbegebiet Knittlinger Kreuz hat die Stadt mittlerweile Bodenschwellen anbringen lassen. Foto: Hepfer
03.08.2018

Knittlinger Raser schrecken nicht zurück

Knittlingen. Trotz Gegenmaßnahmen der Stadt bleibt der Lärmpegel im Knittlinger Kreuz hoch. Darüber hinaus gibt es Ärger über zu wenige Bodenschwellen, die auch noch am falschen Ort sind.

Für die Anwohner hat es quälend lange gedauert, bis die Stadt Knittlingen mit verkehrstechnischen Maßnahmen dem lärmenden Treiben einiger Halbstarker mit ihren quietschenden Reifen auf dem sogenannten „Boulevard“ im Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ etwas unternommen hat. Doch mit der Verlegung von Bodenschwellen, der Reduzierung auf Tempo 30 und einem Einfahrtsverbot für Nichtanlieger ist der Spuk offensichtlich noch nicht vorbei. Denn nach wie vor, so erzählte ein betroffener Bürger in der Gemeinderatssitzung Ende Juli (PZ berichtete), sei die Straße quasi wie ein „roter Teppich für das lärmstarke Vorführen getunter Fahrzeuge mit röhrenden Auspuffanlagen weit jenseits erlaubter Lärmgrenzwerte.“ Dadurch werde vor allem die nächtliche Ruhe der Anwohner massiv gestört, so der Betroffene. Was er und auch andere Knittlinger monieren, ist vor allem, dass auf der Strecke insgesamt nur magere fünf Bodenschwellen montiert wurden. Und das auch noch an den falschen Stellen, finden die Bürger. „Im Wendebereich, wo die meisten Drifts mit den Fahrzeugen stattfinden, ist nichts. Da kann man weiterhin durchbrausen“, betont ein Ortsansässiger. Und ein anderer fügt hinzu: „Was fehlt, ist eine einzige Schwelle mitten im Wendehammer, damit die Raserei völlig ihren Reiz verliert.“ Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.