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Baumgräber wie hier auf dem Friedhof St. Peter in Mühlacker soll es bald auch in Ölbronn-Dürrn geben.  PZ-Archiv
Baumgräber wie hier auf dem Friedhof St. Peter in Mühlacker soll es bald auch in Ölbronn-Dürrn geben. PZ-Archiv
16.05.2017

Knittlinger Stadtverwaltung reagiert auf mehr Wünsche nach Urnenbestattungen und Baumgräbern

Knittlingen/Mühlacker. Erdbestattungen werden im Enzkreis zunehmend unbeliebter. Der Trend geht immer deutlicher in Richtung Urnengrab. Darauf hat nun auch die Knittlinger Stadtverwaltung reagiert.

Mit sogenannten Baumgräbern will man demnächst im alten Teil des Knittlinger Friedhofs eine alternative Bestattungsform anbieten, die sowohl für die Hinterbliebenen als auch für den städtischen Bauhof wenig Pflegeaufwand verursacht. Beschlossen werden soll in der kommenden Sitzung des Technischen Gemeinderats-Ausschusses eine von zwei Varianten. Beim ersten, rund 18000 Euro teuren Vorschlag geht es um eine befestigte Fläche (etwa 35 Quadratmeter) zur Versammlung mit Sitzgelegenheiten und einer Natursteinstele für das Aufstellen einer Urne. Der zweite, Gestaltungsvorschlag (22 Quadratmeter) kostet rund 16000 Euro und ist ohne Natursteinstele geplant. Bei dieser Variante können bis zu 22 Urnengräber angelegt werden, die im Vollkreis um den Solitärbaum angeordnet sind. „Die Nachfrage nach Urnengräbern steigt nach wie vor“, versichert Dietmar Schleihauf vom gleichnamigen Bestattungsinstitut in Mühlacker.

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