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In der Ölbronner Eichelbergschule werden derzeit noch 53 Schüler in drei Klassen unterrichtet. Nach dem Wegfall der Hauptschule wurden daher Konzepte erarbeitet, wie die leerstehenden Räume der Schule neu genutzt werden können.
In der Ölbronner Eichelbergschule werden derzeit noch 53 Schüler in drei Klassen unterrichtet. Nach dem Wegfall der Hauptschule wurden daher Konzepte erarbeitet, wie die leerstehenden Räume der Schule neu genutzt werden können. © Lutz
10.11.2011

Kommunen entschärfen Raumprobleme an Schulen

MÜHLACKER/ÖLBRONN-DÜRRN. Zu viel Raum für zu wenig Schüler macht die Kommunen erfinderisch. In Enzberg und in Ölbronn werden daher nun Firmen und Akademien in leerstehenden Schulräumen untergebracht.

„Nachdem uns vor rund zwei Jahren die Hauptschule weggebrochen ist, sah sich die Gemeinde mit der Problematik konfrontiert, ein großes Schulhaus für gerade einmal noch etwa 60 verbliebene Grundschüler zu unterhalten. Aus diesem Grund wurde dann nach Möglichkeiten gesucht, die frei gewordenen Räume anderweitig zu nutzen“, sagt Rita Armbruster, Rektorin an der Ölbronner Eichelbergschule. Nun ist in einem Trakt des Schulgebäudes eine Firma untergebracht, die luxuriöse Schränke für Uhrensammler herstellt.

Auch in Enzberg geht man seit diesem Jahr neue Wege. In der Hartfeldschule finden nachmittags Kurse der Hector-Kinderakademie statt, die sich an hochbegabte Grundschüler richten. Auch hier standen bislang viele Räume leer, nachdem es in Enzberg keine Hauptschule mehr gab.

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