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Dauerbrenner: schnelleres Internet. 

Kommunen in der Region stöhnen wegen Aufgabenflut: Was steht alles an?

Enzkreis. Die Städte und Gemeinden fühlen sich teils von Bund und Land alleingelassen. Der Arbeitsaufwand wird seit etlichen Jahren schon immer größer. Die PZ hat einige weitere Beispiele zusammengetragen.

Citystreifen: Seit etlichen Jahren schon zählen sie in vielen Gemeinden zum Ortsbild: Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen, die im Auftrag der Kommunen nach Recht und Ordnung schauen – unterstützend zur Polizei. Mühlacker und Illingen beispielsweise zählen auf die zusätzlichen Ordnungshüter. Andere Kommunen sehen den Staat in der Pflicht, genügend Polizisten einzustellen, um die Aufgaben erledigen zu können. Dass der Steuerzahler zusätzlich belastet werden soll, um Sicherheitsdienste zu engagieren, wird beispielsweise in Maulbronn sehr kritisch gesehen.

Hochwasserschutz: Ein Trauerspiel der besonderen Art. Während mittlerweile bei Starkregenereignissen regelmäßig Straßen überflutet werden und Häuser volllaufen, sind die Hürden für die Kommunen, um Zuschüsse für Schutzmaßnahmen zu bekommen, enorm hoch. Gemeinden wie Ölbronn-Dürrn sind seit Jahren damit beschäftigt, durch umfangreiche Planungsarbeiten die Voraussetzungen zu schaffen, um Chancen auf Landeszuschüsse zu bekommen.

Breitbandversorgung: Hier hinkt Deutschland selbst Ländern wie Rumänien hoffnungslos hinterher. Nachdem lange Zeit zudem ein Marktversagen vorlag, wurde versucht, über kommunale Zweckverbände Lösungen zu finden. Inzwischen versuchen erste Kommunen, aus diesen Bündnissen wieder auszutreten, da Kommunikationsunternehmen die Gemeinden mit besserem Internet versorgten (siehe Maulbronn, PZ berichtete).

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