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Beim mittlerweile sechsten internationalen Suppenfest konnten die Vertreterinnen der Dominikanischen Republik, Chalina Charles-Bitzer, Geraldines Huff, Juana Brunner und Dilenia Sarante (von links), mit ihrem Eintopf „Sancocho“ die Besucher Petra Lehner (vorne), Patric Lauser sowie Peter Huff (hinten, von links) überzeugen. Foto: Krappel
Beim mittlerweile sechsten internationalen Suppenfest konnten die Vertreterinnen der Dominikanischen Republik, Chalina Charles-Bitzer, Geraldines Huff, Juana Brunner und Dilenia Sarante (von links), mit ihrem Eintopf „Sancocho“ die Besucher Petra Lehner (vorne), Patric Lauser sowie Peter Huff (hinten, von links) überzeugen. Foto: Krappel
06.02.2017

Kostproben aus aller Welt beim 6. Internationalen Suppenfest in Mühlacker

Mühlacker. Kartoffelsuppe mit Würstchen, Linseneintopf oder Flädlesuppe kennt jeder von uns. Dass die Suppentöpfe dieser Welt neben den bewährten deutschen Klassikern mit einer überaus breiten Vielfalt aufwarten können, stellte einmal mehr das mittlerweile sechste internationale Suppenfest im Senderstädter Uhlandbau unter Beweis. „Wir haben in diesem Jahr 15 Suppen im Angebot“, berichtete Martina Terp-Schunter, Leiterin der organisierenden Mühlacker Volkshochschule.

Kostprobe gefällig? Zwischen Hackfleisch-Käsesuppe, Soljanka und einem nigerianischen Eintopf mussten sich die Besucher am Stand der Süddeutschen Gemeinschaft entscheiden. Susanne Fegert und Feriha Cakir von der Gruppe „Wir in Lomersheim“ boten eine türkische Nudelsuppe mit selbst gemachten Teigwaren und viel Paprika und Pfeffer an.

Reißenden Absatz fand der mongolische Eintopf der Senderstädter GSI, in dem sich Wachtelbohnen, Tomaten, Honig und Lauch mit einer orientalischen Würzpaste zu einem wohlschmeckenden, aber durchaus scharfen Miteinander vereinigt hatten. „Der ist total lecker, hat im Abgang aber ziemlich viel Feuer“, meinte eine Besucherin nach dem mongolischen Genuss und rieb sich erst einmal kräftig die Augen.

„Im Vergleich zum letzten Jahr können wir einen Steigerung bei den Anbietern verzeichnen“, freute sich Martina Terp-Schunter, für die es das zweite Suppenfest unter ihrer Regie war. „Neben Stammgästen wie der alevitischen Gemeinde haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal die Dominikanische Republik zu Gast“.

Deren vier adrett herausgeputzte Vertreterinnen von der Stuttgarter „Grupo Quisqueya“ konnten sich über fehlende Resonanz nicht beschweren: „Unser Suppentopf ist leer“, vermeldete die aus der Dominikanischen Republik stammende Mühlackerin Juana Brunner bereits eine knappe Stunde nach Beginn der Veranstaltung, während sie die letzten Reste „Sancocho“ aus dem Topf kratzte. „Sehr lecker“, lautete dann auch das Urteil von Besucherin Petra Lehner aus Enzberg, die für das Suppenfest nur Lob übrig hatte: „Das ist ein unkomplizierter, aber effektiver Weg, um die Vielfalt von Mühlacker aufzuzeigen und die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen“, meinte sie mit Blick auf die zahlreichen Gäste, die sich an den Tischen angeregt unterhielten.