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An der Ziegelei und deren Verkauf hängen letztlich auch die anderen Großprojekte Mühlackers. Foto: PZ-Archiv
An der Ziegelei und deren Verkauf hängen letztlich auch die anderen Großprojekte Mühlackers. Foto: PZ-Archiv
07.11.2018

Kritik an der Kritik um etwaige Verzögerungen bei Stadthalle und Ziegelei: Mühlackers OB wehrt sich

Mühlacker. Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider hat sich irritiert gezeigt über die jüngste Debatte rund um den geplanten Neubau einer Stadt- und Kulturhalle sowie die Umgestaltung des Ziegelei-Areals.

In der Sitzung des Gemeinderats am Dienstagabend betonte Schneider, dass er mit Blick auf die Fakten nicht nachvollziehen könne, weshalb Stimmen aus den Reihen des Gremiums laut geworden seien, die mehr Tempo bei der Umsetzung der Projekte forderten und in Teilen den Eindruck erweckten, die Stadtverwaltung komme bei den Themen nicht voran.

Hinsichtlich der erst kürzlich stattgefundenen Besichtigungsfahrten, in deren Rahmen weitere Stadthallen-Beispiele unter die Lupe genommen worden sind, könne man nicht davon ausgehen, dass nun bereits ein ausgereifter Vorschlag für die Mühlacker Halle vorliege, betonte Schneider. Ähnlich verhalte es sich mit der Umgestaltung des Ziegelei-Areals. Hier könne derzeit nichts Konkretes unternommen werden, da ein Wertgutachten ausstehe, das Klarheit darüber liefern soll, wie viel Geld die Stadt für das Gelände überhaupt verlangen kann.

Günter Bächle (CDU), einer der Wortführer in der Diskussion um ein zügigeres Vorgehen, betonte hingegen, dass der vorgesehene Terminplan in Sachen Stadthalle nicht eingehalten werde, sei ein unwiderlegbarer Fakt. Wenn der OB nun mit der Kritik hadern wolle, sei dies sein gutes Recht. Andererseits habe jede Fraktion die Möglichkeit, gewisse Dinge anders zu bewerten und dies dementsprechend auch öffentlich kundzutun.

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