nach oben
Innerhalb von 15 Minuten sollte ein Notarzt vor Ort sein.  PZ-Archiv
Innerhalb von 15 Minuten sollte ein Notarzt vor Ort sein. PZ-Archiv
08.12.2016

Landrat ist für drei weitere Notarztstandorte

Mühlacker/Enzkreis. Die Kreisverwaltung hält neben den Rettungswachen Pforzheim, Mühlacker, Tiefenbronn und Neuenbürg drei weitere Notarztstandorte für notwendig, schreibt Landrat Karl Röckinger auf eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Günter Bächle. Nachdem das Land die Position der Kreise in den Bereichsausschüssen gestärkt hat, wollten die Christdemokraten wissen, wie im Enzkreis die Rettungsfristen eingehalten werden und welche Folgerungen daraus gezogen werden.

Das zuerst ausrückende Rettungsfahrzeug hat 2015 laut Angaben der Landesregierung im Bereich Pforzheim/Enzkreis die 15-Minuten-Hilfsfrist in 92,8 Prozent der Fälle eingehalten, eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Jahr zuvor, für das 93,6 Prozent ausgewiesen werden. Beim Notarzt verbesserte sich der Wert von 92 auf 92,3 Prozent. Zwischen Alarm und Eintreffen soll höchstens eine Viertelstunde vergehen, so die staatliche Vorgabe.

Drei weitere Notarztstandorte könnten dazu beitragen, dies Hilfsfristen zu verkürzen. Der Landrat kündigte an, dies auch in die Beratungen des Bereichsausschusses einzubringen, dem unter anderem die Krankenkassen als Kostenträger angehören.

Mehr lesen Sie am Freitag in der Mühlacker-Ausgabe der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.