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Freuten sich über das, was die Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker in den zurückliegenden 50 Jahren erreicht hat (von links): Oberbürgermeister Gerd Maisch (Vaihingen), Gabriele Higer, Vorsitzende der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, Geschäftsführerin Sandra Sailer und Oberbürgermeister Frank Schneider (Mühlacker). Foto: Bischoff-Krappel
Freuten sich über das, was die Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker in den zurückliegenden 50 Jahren erreicht hat (von links): Oberbürgermeister Gerd Maisch (Vaihingen), Gabriele Higer, Vorsitzende der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, Geschäftsführerin Sandra Sailer und Oberbürgermeister Frank Schneider (Mühlacker). Foto: Bischoff-Krappel
24.06.2018

Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker feiert Jubiläum zum 50. Geburtstag

Vaihingen/Mühlacker. Da konnte sich so manche Cover-Band eine Scheibe abschneiden: Mit sichtlicher Leidenschaft zeigte die Gruppe „Street of Rock“ der Lebenshilfe Stuttgart anlässlich des Festakts zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, dass Menschen mit Behinderung mindestens genauso mitreißende Musik machen können wie der Rest der Bevölkerung.

Damit lieferte die Formation einen eindrucksvollen Beweis für einen wichtigen Grundsatz der Inklusion: „Es ist normal, verschieden zu sein.“ Ein Leitsatz, der auch den unermüdlichen Einsatz der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker in den vergangenen fünf Jahrzehnten geprägt hat.

Bis auf den letzten Platz war die Vaihinger Stadthalle gefüllt, um die Arbeit der Lebenshilfe gebührend zu würdigen. Nach einem humorvollen Auftakt durch Heimbeirat Heinz Neumann und Geschäftsführerin Sandra Sailer, begrüßte Gabriele Higer, Vorsitzende der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, die Anwesenden, darunter die Oberbürgermeister Frank Schneider (Mühlacker) und Gerd Maisch (Vaihingen), den Ehrenvorsitzenden Fridolin Bernhart, die Bundestagsabgeordnete Katja Mast (SPD), die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne), Peter Benzenhöfer als Vertreter des Landesverbandes der Lebenshilfe, Ehrenmitglied Achim Wegner sowie Förderer, Mitarbeiter und Klienten.

„Vorreiter und Türöffner“

„Vieles konnte in den vergangenen 50 Jahren erreicht werden“, unterstrich Higer. „In manchen Bereichen waren wir vielleicht sogar Vorreiter und Türöffner.“ Sie erinnerte an den Aufbau ambulanter Wohnangebote und inklusiver Kindergärten, was zunächst vielfach auf Vorbehalte gestoßen sei. Der Leitspruch des Festjahres, „Wir verbinden Menschen“, sei Programm: „Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, ist unser Ziel. Nur wenn man voneinander weiß, können Berührungsängste abgebaut werden.“

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