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Beim Tag der „Gläsernen Produktion“ auf dem Dürrmenzer Mayerhof im Rahmen des Programms „Enzkreis erleben“ darf ein Glas Apfelwein natürlich nicht fehlen. Inhaber Achim Mayer (rechts) bedient seine Gäste und gibt dazu noch Einblicke, was bei ihm aus dem süßen Obst produziert wird.  Foto: Bächle

Leidenschaft für süße Früchte bei Gläserner Produktion im Dürrmenzer Mayerhof

Mühlacker-Dürrmenz. Weit geöffnet steht die hölzerne Flügeltür, die in den Keller des Mayerhofes führt. Dort unten schlummert das, wofür Achim Mayer brennt: der Apfelwein. Seit 2014 sitzt der Mayerhof im Herzen Dürrmenz und lädt einmal jährlich in seine heiligen Hallen.

Unter dem Motto „Gläserne Produktion“ durften am Sonntag daher rund 50 Interessierte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Denn dort entstehen die verschiedenen Weine, Seccos sowie zahlreiche Obstbrände des Apfelwinzers Mayer, der seine Leidenschaft für die süße Frucht schon von Kindesbeinen an lebt. Angefangen mit 30 Apfelbäumen im Jahr 2010, bieten heute über 750 Bäume die Basis für die vielfältigen Getränke des Mayerhofes. Die reichen vom klassischen Apfelwein in seinen verschiedensten Variationen, über Apfel-Quittensecco bis hin zu Likören und Apfelchips. Seine Erfahrungen teilt Achim Mayer mit den gespannt lauschenden Gästen, die sich um den großen Tisch im Gewölbekeller des Hauses aus dem Jahr 1712 versammelt haben. Er erzählt von den Anfängen, über seinen Weg zum Einsatz von Hefe – hinzu kam die Verwendung von Barrique-Fässern. Darin reift beispielsweise sein „Zwuggl Barrique“ so lange, bis „die Balance zwischen Wein und Holz perfekt ist“. So steht es auch in dem kleinen Faltblatt, das gleichzeitig Situationsbeschreibungen gibt, die charakterisieren, wann und wozu der Wein am besten passt.

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