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18.07.2017

Lob und Kritik für Neubau-Pläne der Firma ICon in Mühlacker

Mühlacker. Das Pforzheimer Start-Up-Unternehmen ICon, das sich mit der Entwicklung und Produktion von Geräten zur Trinkwasser-Aufbereitung befasst und das letzte verfügbare Gewerbegrundstück in den Waldäckern bebauen will, kann mit Zugeständnissen hinsichtlich der Anpassung des Bebauungsplans zur Realisierung des Bauvorhabens rechnen. So soll sowohl ein Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude an der Einmündung der Osttangente in die Bundesstraße 10 mit fünf bis sechs Geschossen ermöglicht und auch bei der Höhenentwicklung des Lager- und Versandgebäudes Entgegenkommen gezeigt werden.

Laut Planungsamtsleiter Armin Dauner sei die „flächenoptimierte Planung“ des Unternehmens zu begrüßen, wenn es statt ebenerdig in die Höhe baue. Auch der nunmehr höher geplante Büroturm sei „geradezu wünschenswert“, weil so ein städtebaulicher Akzent gesetzt werde.

Stadtrat Thomas Knapp (SPD) sprach von einem „im positiven Sinn ausgemosteten Grundstück“. Kritik kam von Günter Bächle (CDU), weil zur funktionalen Anordnung des Lieferhofs im rückwärtigen Bereich des Lagergebäudes in einen Pflanzstreifen eingegriffen werden soll.

Für Stadtrat Rolf Leo (FW) hingegen entfalte der verbleibende Grünstreifen auch in der künftigen Form noch allemal seine Wirkung. Mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme wurde die geplante Änderung des Bebauungsplans im Sinne des Unternehmens auf den Weg gebracht.

Positiv wurde nämlich auch bewertet, dass unter dem Produktionsgebäude eine Tiefgarage angeordnet werde, was ein weiterer Beitrag für flächensparendes Bauen sei.