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Lange Gesichter bei Phönix (gelbe Trikots): Nach zehn Minuten erhöht Marc Nowotny (rechts) auf 2:0 für Iptingen, ehe die Lomersheimer das Spiel noch drehen.  stäbler
Lange Gesichter bei Phönix (gelbe Trikots): Nach zehn Minuten erhöht Marc Nowotny (rechts) auf 2:0 für Iptingen, ehe die Lomersheimer das Spiel noch drehen. stäbler
29.10.2017

Lomersheim dreht Partie gegen Iptingen nach einem Zwei-Tore-Rückstand

Im Nachbarschaftsduell der Kreisliga A 3 Enz/Murr ist der SV Iptingen dem TSV Phönix Lomersheim mit 2:3 (2:1) unterlegen. Dabei verschliefen die Jungs von Phönix-Trainer Simon Roller die Anfangsphase aber komplett. „Die ersten zehn Minuten haben wir überhaupt nicht mitgespielt“, beschreibt der Coach das Geschehen auf dem Wiernsheimer Kunstrasenplatz aus seiner Sicht.

Nach einem Fehlpass in der Abwehr stibitzte Marc Nowotny den Ball und schob zum 1:0 (2.) für die Gastgeber ein. Nur kurze Zeit später zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul auf den Elfmeterpunkt und Marc Nowotny erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 (10.). Nur langsam erwachten die Phönix-Spieler aus ihrer anfänglichen Lethargie. Dementsprechend boten beide Mannschaften viel Mittelfeldgeplänkel in einer umkämpften Partie. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus rund 25 Metern Torentfernung verbuchte Sören Christofori den Anschlusstreffer für die Gäste noch vor der Pause (39.).

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie zunehmend ruppiger und intensiver. Folglich musste Iptingens Marco Keller den Platz nach einer gelbroten Karte verlassen (55.) und nur drei Minuten später markierte Arne Körner den Ausgleich zum 2:2. In der restlichen halben Stunde bewegte sich das zumeist ausgeglichene Spiel auf Messers Schneide. Beide Mannschaften hatten gute Torchancen und auch Schiedsrichter René Fröschle hatte alle Hände voll zu tun, indem er fleißig gelbe Karten an die Akteure verteilte, ehe erneut Phönix jubeln durfte. Nach einem langen Zuspiel netzte Matthias Stotz zum 3:2 für Phönix ein (80.). Kurz vor dem Ende der Partie hatte Iptingen noch die große Ausgleichschance in Unterzahl, aber der Lomersheimer Schlussmann Yannik Jensen parierte den schwach geschossenen Handelfmeter von Nowotny (88.) und sicherte seinem Team damit alle drei Zähler. Während sich Phönix-Coach Simon Roller über den Sieg freute und seine Mannschaft beglückwünschte, haderte Iptingens Trainer Martin Weeber mit dem Ergebnis: „Meine Jungs haben das heute nicht schlecht gemacht und hätten einen Punkt in Unterzahl sicher verdient gehabt.“

Treffer nach Lehrbuchspielzug

Im Platten-Derby und Duell der Tabellennachbarn in der Kreisliga B 7 Enz/Murr holte der TSV Großglattbach einen 2:0-Sieg gegen den TSV Wiernsheim. Bereits in der fünften Spielminute hatten die Platzherren eine große Chance, brachten den Ball aber nicht im Gehäuse unter. In einer zerfahrenen Partie ging es zwischen beiden Mannschaften hin und her, ehe Marvin Prohaska nach einem „Lehrbuchspielzug“ (Trainer Martin Kern) zum 1:0 (33.) ins Tor traf. Trotzdem war Kern mit seiner Truppe nicht sonderlich zufrieden, eine hohe Fehlpassquote und weitere Aussetzer prägten das Spiel. Nach der Kabinenansprache von Trainer Kern traten die Großglattbacher aber dominanter auf und Marvin Prohaska setzte mit einem Treffer in den rechten Torwinkel (77.) den Schlusspunkt in einer fairen Partie.

In der Kreisklasse A 1 Pforzheim hat Zaisersweiher den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze gehalten. Bei den Sportfreunden Mühlacker siegte die SpVgg Zaisersweiher mit 2:0. Auf einem wegen des anhaltenden Regens durchweichten Platz erzielte Zaisersweihers Toptorjäger und Routinier Timo Schwarzbäcker den 1:0-Führungstreffer für die Gäste aus dem Maulbronner Stadtteil (18.). Kurz nach Wiederanpfiff markierte Robin Knothe bereits den 2:0-Endstand (48.). Damit bleibt Zaisersweiher auf dem siebten Tabellenrang in Schlagdistanz, während die Sportfreunde im Abstiegskampf steckenbleiben.