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Freuen sich über die Erfolgsgeschichte des Kräuter- und Erntemarkts im Maulbronner Klosterhof: Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg (von links), Kräuterhexe Gabriele Bickel sowie Barbara Gittinger, stellvertretende Leiterin der Klosterverwaltung. Der Markt öffnet an beiden Tagen von elf bis 18 Uhr. Foto: Cichecki
Freuen sich über die Erfolgsgeschichte des Kräuter- und Erntemarkts im Maulbronner Klosterhof: Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg (von links), Kräuterhexe Gabriele Bickel sowie Barbara Gittinger, stellvertretende Leiterin der Klosterverwaltung. Der Markt öffnet an beiden Tagen von elf bis 18 Uhr. Foto: Cichecki
05.09.2018

Lust auf leckere Spezialitäten? Was Sie über den Kräuter- und Erntemarkt im Kloster Maulbron wissen müssen.

Maulbronn. Der Kräuter- und Erntemarkt im Unesco-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn feiert am kommenden Wochenende zehnjähriges Bestehen.

Um die Erntezeit nach altem Brauch zu genießen, bedarf es keiner Zeitreise in die Vergangenheit. Dieses Erlebnis ist nur noch ein paar Tage entfernt und kann mit allen Sinnen auf dem Kräuter- und Erntemarkt im Kloster Maulbronn erforscht werden. Neben regionalen und klösterlichen Spezialitäten, wie Maultaschen, Suppen, Bier, Wein, Waffeln und vielem mehr, werden an den insgesamt 55 Ständen am 8. und 9. September auch Naturkleidung, Schmuck und Keramik angeboten.

Der September läutet den Herbst ein und ist damit auch die Zeit der Ernte. „Früher hat sich in diesem Zeitraum entschieden, ob man den Winter überlebt oder nicht. Heute wird dies schon fast als zu selbstverständlich empfunden, schließlich gibt es ja die Möglichkeit, in den Supermarkt zu gehen“, stellt Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg, fest. Die Staatlichen Schlösser und Gärten wollen das allgemeine Interesse für das kulturelle Erbe steigern und ihr Ziel ist es, die authentischen Schauplätze der Geschichte für alle Besucher zugänglich zu machen, so Hörrmann. Dies gelingt unter anderem auch mit dem Kräuter- und Erntemarkt, der jährlich rund 15 000 Besucher aus Nah und Fern anzieht.

Gründerin der Veranstaltung ist die Kräuterhexe Gabriele Bickel. Bis heute ist sie noch für die Organisation des Marktes zuständig. Unterstützung bekommt die Kräuter-Expertin vom Land und von der Stadt.

„Es erfüllt mich mit stolz, dass sich meine Idee so gut weiterentwickelt hat“, verrät Bickel.

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