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Liefern urwüchsigen, schwäbischen Neckar-Blues: Dieter Hildenbrand, Thilo Strecker, Christof Altmann und Harry Bechtle (von links) in der Ötisheimer Kelter. Foto: Fux
Liefern urwüchsigen, schwäbischen Neckar-Blues: Dieter Hildenbrand, Thilo Strecker, Christof Altmann und Harry Bechtle (von links) in der Ötisheimer Kelter. Foto: Fux
31.10.2016

Männergesangverein Ötisheim: Vom „Hängerle“ und „bamba“

Ötisheim. Der Männergesangverein Ötisheim traf mit seiner Kleinkunstreihe „Neckar-Blues“ in der voll besetzten historischen Kelter und der Verpflichtung von Christof Altmann und seiner Band einmal mehr ins Schwarze. Denn unterhaltsamer kann schwäbisches Blues-Kabarett kaum sein. Die vier Musiker aus Stuttgart machen Blues-Musik vom Feinsten, vermischt mit urschwäbischer Sprache und Geschichten, die das Leben schreibt. Die Blues-Welt des Mississippi wird einfach an den Neckar und die Enz ins „Schwobaland“ verlegt.

Es fasziniert, wie es Christof Altmann und seiner Blues-Combo gelingt, Dinge, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun habe, humorvoll zu verknüpfen. Da wird im Ur-Sound des Blues das „Hängerle“ (kleiner Anhänger) besungen – schwups ist man plötzlich beim „Hängerle“ des potenzschwachen Mannes. Jedoch ohne plump zu wirken, denn auf schwäbisch hört sich eben alles nur halb so vulgär oder sogar noch niedlich an. Sicherlich würden sich nur die Wenigsten trauen „Ich muss so dringend schei…“ zu singen. Aber „I sott so neidich bamba“ im Rhythmus von „Labamba“ ist dann doch salonfähig.

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