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In den Lienzinger Kirchengaden findet seit etlichen Jahren einer der heimeligsten Weihnachtsmärkte in der Region statt. Da nimmt man mitunter drangvolle Enge gerne in Kauf. Kollros
In den Lienzinger Kirchengaden findet seit etlichen Jahren einer der heimeligsten Weihnachtsmärkte in der Region statt. Da nimmt man mitunter drangvolle Enge gerne in Kauf. Kollros
Nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Knittlingen unterhielten die Kinder des Städtischen Kindergartens an der Goethestraße die bereits zahlreichen Besucher.  Haller
Nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Knittlingen unterhielten die Kinder des Städtischen Kindergartens an der Goethestraße die bereits zahlreichen Besucher. Haller
Ausstellerin Kerstin Lutz zeigte sich mit dem Besuch beim Illinger Weihnachtsmarkt zufrieden.  Prokoph
Ausstellerin Kerstin Lutz zeigte sich mit dem Besuch beim Illinger Weihnachtsmarkt zufrieden. Prokoph
11.12.2016

Märkte in Knittlingen, Lienzingen und Illingen locken mit Glühwein

Heimeliger kann man sich wohl kaum aufs nahende Fest einstimmen lassen, als bei einem Besuch der Weihnachtmärkte in der Region. An diesem Wochenende lockten die Märkte in Knittlingen und Illingen sowie die Lienzinger Weihnachtsgaden zahlreiche Besucher an.

Der Pfleghof mit den angrenzenden Gebäuden von Steinhaus, Kelter, Faustmuseum und St. Leonhardskirche sowie die Marktstraße vor der Kelter bildete auch heuer wieder ein tolles Ambiente für den Knittlinger Weihnachtsmarkt. Die am Markt teilnehmenden Vereine, Gewerbetreibenden und Hobbykünstler, insgesamt weit über 50, präsentierten ein vielfältiges Angebot, bei dem für jeden sicherlich das eine oder andere dabei war. Auf der Bühne im Pfleghof gab es ein buntes und abwechslungsreiches Programm zu bestaunen, das die Besucher immer wieder auf das bevorstehende Fest einstimmte. Hier hieß Bürgermeister Heinz-Peter Hopp am Freitagabend auch die Gäste und die Beschicker willkommen und gab seiner Freude über die doch recht große Resonanz Ausdruck. Während sich die Gäste dann an einem der Stände bei Punsch, Glühwein, Fauststadtlocken oder heißen Waffeln gütlich tun konnten, ließen sich viele auch von dem Angebot an den Verkaufsständen im Steinhaus und in der Kelter anlocken, natürlich um auch noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu erstehen oder aber nur, um den Künstlern etwa beim Herstellen von Holzspielzeug oder beim Schnitzen von Kerzen über die Schulter zu schauen.

Viele warme und funkelnde Lichter, liebevoll arrangierter Schmuck sowie der Glanz von Kugeln und Waren weckten auch auf dem Illinger Weihnachtsmarkt die Vorfreude auf das Fest. Die beiden Organisatoren Frank Veit und Bernd Huber konnten mit dem Besuch des Marktes zufrieden sein. Um die 40 Teilnehmer boten weihnachtlichen Hüttenzauber. Und es gab ein ansprechendes Programm unter anderem mit dem Illinger Posaunenchor, dem Musik- sowie dem Gesangverein. „Der Weihnachtsmarkt ist für so ein kleines Dorf super und hat ein schönes Ambiente“, sagten Nelli Grauberger, Anna Panitsidou, Anna Sauer und Alexander Chalkidis, die sich dort eine Wurst schmecken ließen. Zufrieden mit dem dreitägigen Besucherandrang war auch die Ausstellerin Karin Lutz aus Mühlacker.

Bei den Weihnachts-Gaden rund um die Lienzinger Wehrkirche konnte man so richtig die Seele baumeln lassen und immer neue Überraschungen entdecken. Gleich ob Textiles von der Fadenhexe oder dem Nähzwergle, Handwerkliches aus der Drechsel- oder auch Schokoladenwerkstatt, aus der Schmuckschmiede oder historische Gewänder aus der Hutschmiede, die Vielfalt des Angebots war fast unendlich.

Wer dann zwischendurch Hunger oder Durst verspürte, musste ebenfalls nicht weit suchen: Glühwein in allerlei Gewürzvarianten oder auch vom Apfelwinzer oder kleine Leckereien von schwäbischen Dinnele und Maultäschle „to go“ über indischen Snacks bis hin zu deftig überm Holzfeuer Gegrilltem. Viel Aufmerksamkeit und spannende Momente erregte am Samstagabend die „Firefly“-Feuershow der gleichnamigen Truppe aus dem Raum Mühlacker/Vaihingen, die bei so manchem Kunststück den Atem der Zuschauer stocken ließ. Dem Ambiente angepasst dann auch quer durch den Markt die Bekleidung der Akteure an den Ständen, die durchweg auf mittelalterlich getrimmt waren.

Eine Novität und ganz besonderes Markt-Highlight war dann für die Kinder „Troubadidis Drachendreh“, ein von Hand betriebenes Kinderkarussell, das sein Besitzer Didi Conrath aus Landau und seine Partnerin selbst konstruiert und gebaut haben.