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Bernhard Reisch, Obstbaufachberater des Landwirtschaftsamts (von links), Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung im Enzkreis, Naturkostladen-Betreiber Manfred Rapp, seine Frau Jutta und Walter Gillé, Baumwart und Obstexperte aus Serres begutachten den wohlschmeckenden „Piemonteser“ Apfel in Dürrmenz.  hepfer
Bernhard Reisch, Obstbaufachberater des Landwirtschaftsamts (von links), Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung im Enzkreis, Naturkostladen-Betreiber Manfred Rapp, seine Frau Jutta und Walter Gillé, Baumwart und Obstexperte aus Serres begutachten den wohlschmeckenden „Piemonteser“ Apfel in Dürrmenz. hepfer
26.10.2017

Manfred Rapp verarbeitet die seltene Apfelsorte „Piemonteser“ aus Serres

Mühlacker. Für die „Renette aus Serres“ hat der Enzkreis bereits vor zwei Jahren eine Streuobst-Patenschaft übernommen (PZ berichtete). Nun rückt mit dem „Piemonteser“ eine weitere alte Apfelsorte aus dem Wiernsheimer Teilort in den Blickpunkt. Gerade vor dem Hintergrund, dass viele Obstbäume in der Region unter dem Frühjahrsfrost erheblich gelitten und kaum Fruchtbehang gezeigt haben.

„Der Piemonteser, den die Glaubensgemeinschaft der Waldenser in den Enzkreis mitgebracht haben soll, blüht später als andere Sorten und hat deshalb keinerlei Frostschäden davongetragen“, sagt Manfred Rapp. Von seiner Schwiegermutter aus Serres und der Waldenser-Geschichte inspiriert, hat er vor zwölf Jahren auf einem schmalen Grünstreifen neben seinem Geschäft zuerst einen Bittenfelder Apfelbaum gepflanzt und sich anschließend vom Obstexperten Walter Gillé aus Serres die „Piemonteser“ Apfelsorte aufpfropfen lassen.

„Wir können stolz darauf sein, dass es im Enzkreis noch solche Schätze gibt und dass sich immer wieder Leute finden, die sich darum kümmern“, betonte Bernhard Reisch, Obstbaufachberater beim Landwirtschaftsamt. Das unterstrich auch Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung im Enzkreis.

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