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Symbolfoto: dpa
Symbolfoto: dpa
17.07.2018

Mann aus Illingen kommt wegen Missbrauchs hinter Gitter

Pforzheim/Illingen. Ein Grieche aus Illingen muss fast fünf Jahre ins Gefängnis. Er hatte seine Stieftochter unter anderem zu Oral-Sex gezwungen.

Zu insgesamt vier Jahren und neun Monaten Gefängnis wurde ein Grieche wegen schweren sexuellen Missbrauchs in zwölf Fällen an seiner damals acht-, beziehungsweise neunjährigen Stieftochter von der Auswärtigen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim verurteilt.

Der 50-Jährige, der im IT-Bereich arbeitete und früher in Illingen lebte, zwang das Kind vor allem zum Oralverkehr. Straferhöhend wertete der Vorsitzende Richter Andreas Heidrich zudem, dass der Familienvater, der das Kind über einen Zeitraum von etwas mehr als drei Monaten missbrauchte, zum Ende hin auch mit seinen Fingern in die Vagina des Kindes eindrang.

„Das Eindringen in einen Körper ist keine Kleinigkeit und auch das Alter des Kindes spielt bei Kindesmissbrauch eine große Rolle“, unterstrich der Richter in der Urteilsbegründung. Strafmildernd wirkte sich aus, dass sich der Verurteilte, der zuvor strafrechtlich nie aufgefallen war, von Anfang an geständig zeigte und dem Gericht – hinter verschlossener Tür – sehr detailliert von seinen sexuellen Übergriffen berichtete und Fragen beantwortete, was dem Kind ein Verhör ersparte.

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