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Der Kreißsaal-Betrieb in den Enzkreiskliniken in Mühlacker ist bereits seit vielen Monaten ein lokalpolitisches Thema.  PZ-archiv
Der Kreißsaal-Betrieb in den Enzkreiskliniken in Mühlacker ist bereits seit vielen Monaten ein lokalpolitisches Thema. PZ-archiv
28.05.2019

Massive Engpässe, ungewisse Zukunft: Schwieriger Kampf um den Kreißsaal

Mühlacker. Die Zukunft des Kreißsaalbetriebs in den Enzkreiskliniken in Mühlacker hat in den vergangenen Monaten immer wieder für Aufregung gesorgt. Denn ob – und wenn, ja, wie – es weitergeht mit der Versorgung von Schwangeren ist seit geraumer Zeit bereits fraglich.

Erst vor wenigen Monaten musste der Betrieb im Kreißsaal an Wochenenden geschlossen werden. Nun wurde ein noch weitergehender Schritt diskutiert: Nach Informationen der PZ hat am Montagabend der Aufsichtsrat der Enzkreiskliniken getagt und darüber beratschlagt, wie es mit dem Kreißsaal überhaupt weitergehen kann. Da infolge weiterer Kündigungen von Hebammen aufgrund der generell ungewissen Situation nur noch wenige Fachkräfte die Entbindungen begleiten können, musste im Rahmen der außerplanmäßigen Sitzung diskutiert werden, ob ein Aufrechterhalten des Kreißsaalbetriebs überhaupt realistisch ist. Auch eine dauerhafte Schließung war demnach kurz Thema des Treffens.

Ein Ende des Kreißsaalbetriebs ist nun aber offenbar vom Tisch. Der Aufsichtsrat hat der Klinik-Geschäftsführung deutlich signalisiert, dass dies nicht gewünscht sei – nun sollen bis Ende Juni Lösungen ausgearbeitet werden, um den Betrieb dauerhaft zu sichern. Bis dahin, so heißt es, könne es jedoch zeitweise zu Schließungen kommen aufgrund der derzeitigen massiven Engpässe.

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