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Einer der Anziehungspunkte im Kloster Maulbronn ist die Magnolie im Kreuzgarten, die jedes Jahr in schönster Blüte steht. PZ-Archiv/Gittinger/SSG
Einer der Anziehungspunkte im Kloster Maulbronn ist die Magnolie im Kreuzgarten, die jedes Jahr in schönster Blüte steht. PZ-Archiv/Gittinger/SSG
09.11.2018

Maulbronner Kloster bei 25-Jahr-Feier als Unesco-Welterbe gewürdigt

Maulbronn. Das Kloster Maulbronn ist die besterhaltene mittelalterliche Zisterzienser-Anlage in Europa nördlich der Alpen. Und bis heute hat das Monument nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt.

Das belegen allein schon rund 235.000 jährliche Besucher, die aus nah und fern nach Maulbronn pilgern. Die Vorzüge dieses einzigartigen Kulturdenkmals wurden gestern anlässlich einer Feierstunde in der Maulbronner Stadthalle gewürdigt. Denn das Kloster wurde vor fast genau 25 Jahren in die Welterbe-Liste der Unesco aufgenommen.

Im Beisein von 80 geladenen Gästen erinnerte Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg daran, dass das Kloster Maulbronn als erstes Kulturdenkmal überhaupt in Baden-Württemberg auf die Unesco-Liste gekommen sei. In besonderer Weise verkörpere das Kloster Maulbronn auch ein Stück gesamteuropäischer Identität und Geschichte. „Und das erfordert vor allem auch eine positive Bindung der Menschen zu diesem Denkmal, um dessen kulturelles Erbe auch generationenübergreifend zu erhalten“, so Hörrmann weiter. Was das Kloster Maulbronn speziell für den Enzkreis bedeutet, schilderte Landrat Bastian Rosenau in seiner Laudatio: „Es ist der große Stolz unseres doch eher kleinen Landkreises“, hielt er fest. Das Kloster stelle einen wertvollen Schatz, ein Juwel dar, den es durch ständige Pflege nicht nur für die Region, sondern auch für die ganze Welt zu erhalten gelte. Und es sei schon eine große Leistung, dieses kulturelle Welterbe über seine historische Bedeutung hinaus zum Ort einer lebendigen Begegnung werden zu lassen. „In Maulbronn ist das gelungen. Und deshalb hat das Kloster nicht nur einen Platz in der Geschichte, sondern auch in den Herzen der Menschen, die hier leben“, betonte Bastian Rosenau. Mehr lesen Sie am Samstag, 10. November, in der „Pforzheimer Zeitung - Mühlacker Ausgabe“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.