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Vor dem Laternenmarsch wird ein Lied gesungen mit „Nachtwächter“ Bürgermeister Andreas Felchle. Foto: Prokoph
Vor dem Laternenmarsch wird ein Lied gesungen mit „Nachtwächter“ Bürgermeister Andreas Felchle. Foto: Prokoph
30.10.2016

Maulbronner Schultes stimmt als singend Nachtwächter auf Umzug ein

Maulbronn. Mit der Laterne zu laufen, gehört für viele Menschen zu einem besonders beliebten Heimatbrauch in der dunklen Jahreszeit. Und so hat der Maulbronner Geschichts- und Heimatverein (GHV) am Freitagabend bei seinem mittlerweile zehnten „Alt-Maulbronner Laternenumzug“ in der Klosterstadt wieder um die 400 große und kleine Besucher angezogen. Gemeinsam liefen sie mit Laternen und Fackeln vom Klosterhof zum Schafhof.

An der Spitze präsentierte sich dabei Bürgermeister Andreas Felchle – gewandet als Nachtwächter mit einer Hellebarde. Mit dem Laternenumzug in der Klosterstadt habe er sich nach der Gründung des GHV, dessen Mitglied er ist, vor zehn Jahren einen Kindheitstraum erfüllt, berichtete Felchle. Musikalisch erfreute das Schülerorchester des Maulbronner Musikvereins mit Dirigent Dietmar Werner. Und Felchle sang am Mikrofon vor dem Rathaus schon zwei Lieder, deren Texte auslagen.

„Laternenlaufen im stimmungsvollen Klosterambiente ist ein wunderschöner Brauch“, meinten die Maulbronnerin Silke Bosch und Julia Hellmuth aus Schmie. Zufrieden war auch Peter Krüger, der stellvertretende Vorsitzende des GHV. Im Museum auf dem Schafhof bot der Verein dann den Abschluss mit heißer Wurst, Punsch und Glühwein.