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Mehrgenerationenhaus Mühlacker wartet auf weitere Förderung
Mehrgenerationenhaus Mühlacker wartet auf weitere Förderung
21.07.2011

Mehrgenerationenhaus wartet auf weitere Förderung

MÜHLACKER. Tagesmutter Sylvia Dilger sitzt auf einer bunt bezogenen Matratze und liest Zoe vor. Die Einjährige wird in der Kinderstube des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Mühlacker betreut.

Ob das aus Bundesmitteln und Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Angebot in gewohnter Form fortgeführt werden kann, ist derzeit offen. Die Bewerbung für das Folgeprogramm „Mehrgenerationshäuser II“ – bei dem Bund und ESF aber nur 30 000 Euro zuschießen – läuft. MGH-Leiterin Alexandra Rapp rechnet im September mit einer ersten Aussage, aber erst zum Jahresende mit einer endgültigen Zu- oder Absage. Am neuen Programm können 450 bestehende aber auch neue Häuser teilnehmen, derzeit gibt es bundesweit 500 MGHs. Die Stadt Mühlacker hat dem Projekt den Rücken gestärkt. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass sich die Stadt von 2012 bis 2014 mit jährlich bis zu 10 000 Euro an der MGH-Finanzierung beteiligt. Die Kofinanzierung durch Kommune oder Land ist Bestandteil des Folgeprogramms. Die Stadt bewertet das MGH als „echten Mehrwert für die soziale Infrastruktur der Stadt“. Bisher habe man vom Land noch keine Rückmeldung über eine finanzielle Beteiligung sagt Alexandra Rapp. Sollte das Land in eine Mitfinanzierung einsteigen, verringern diese Mittel den städtischen Anteil. Dasselbe gilt für Spenden, um die sich laut Stadtverwaltung der Kreis kümmern will. nad