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Ulrike Weiberle, Stefanie Köppl-Rau, Konrad Maier, Karin Eckstein und Karl Hartmann (von links) freuen sich über die Küche in der Schützinger Familienherberge Lebensweg, für die von der Pforzheimer Meixner Stiftung 110 000 Euro gespendet wurden. Foto: Prokoph
Ulrike Weiberle, Stefanie Köppl-Rau, Konrad Maier, Karin Eckstein und Karl Hartmann (von links) freuen sich über die Küche in der Schützinger Familienherberge Lebensweg, für die von der Pforzheimer Meixner Stiftung 110 000 Euro gespendet wurden. Foto: Prokoph
12.08.2018

Meixner Stiftung spendet Küche für die Familien- herberge in Schützingen

Illingen-Schützingen. Große Freude herrschte am Samstagmorgen in der Schützinger Familienherberge Lebensweg. Denn von der Pforzheimer Otto und Ursula Meixner Stiftung haben nun vom Vorstand, der ehemalige Notariatsdirektor Konrad Maier und der Steuerberater Karl Hartmann die Kücheneinrichtung übergeben.

Die Meixner Stiftung hat die Küche mit einer Spende von rund 110.000 Euro finanziert. Seit gut 33 Jahren gibt es die Meixner Stiftung, erläutern die beiden Herren im Gespräch mit Karin Eckstein, auf deren Initiative das Heim entstand, in der schwerstkranke Kinder und ihre Familien eine Auszeit von ihrem belasteten Alltag nehmen können.

„Wir sind von der Einrichtung so begeistert, weil Familien mit ihren Kindern zusammen hierher kommen können, denn als Apothekerin wollte Ursula Meixner mit ihrem Nachlass die Lebensqualität von schwerstbehinderten Menschen verbessern und ihr Mann, der Drogist Otto Meixner wollte, dass die Mittel der Stiftung für die Altenhilfe eingesetzt werden“, erläuterte Maier die Intention.

Auf Wunsch der Familienherberge sei die Küche von der Stiftung gekauft worden. Denn die Meixner Stiftung stünde für die Lebensverbesserung von behinderten und alten Menschen. Und Maier und Hartmann machen klar, dass sich das Engagement der Stiftung nur auf die Bereiche Pforzheim und den Enzkreis beziehe. Im Jahr 2015 feierte die Stiftung ihren 30. Geburtstag und hat dabei schon 150.000 Euro für die Familienherberge gespendet.

„Wenn behinderte Kinder bei unserem Weihnachtsmarkt in Pforzheim Geschenke bekommen und ihre Augen dabei leuchten, dann macht uns das auch eine persönliche Freude“, beschreiben Maier und Hartmann, was ihnen an ihrer Tätigkeit für die Stiftung gefällt. Eineinhalb Tage pro Woche und 20 Mal im Jahr sind sie für die Stiftung im Einsatz. „Die Idee von Karin Eckstein mit ihrer Familienherberge Lebensweg umfasst das, was uns auch wichtig ist“, sagen die beiden Herren. Denn die Eltern der Kinder müssten ja auch mal rauskommen aus ihrem Trott und für sich sein können – in dem Wissen, die Kinder seien gut versorgt.

Zeit ein kostbarer Faktor

Und Karin Eckstein berichtet den Beiden, dass ihre Vorstellungen, Kinder auch mal allein im Zimmer übernachten zu lassen, die Eltern inspiriere, das auch bei sich zuhause zu machen. „Es ist so wichtig, mal Zeit für sich zu haben“, sagt Eckstein.