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Symbolbild eines Graffiti-Sprayers.
Symbolbild eines Graffiti-Sprayers © dpa
01.09.2010

Mit Graffiti Lehrer und Ortsvorsteherin beleidigt

KLEINGLATTBACH. Es gibt verschiedene Arten, seine Meinung über Entscheidungen von Ortsvorstehern zu äußern. Motzen am Stammtisch oder Leserbriefe in der Tageszeitung zählen zu den klassischen Varianten. Dem modernen Lifestyle verpflichtet ist dagegen die Form des Protests per Graffiti. Und das kann teuer werden, wie vier junge Menschen aus Vaihingen/Enz und Sersheim in diesen Tagen erfahren mussten. Die Polizei macht sie für Schmierereien und Beschimpfungen von Lehrern, Polizei und der Kleinglattbacher Ortsvorsteherin verantwortlich.

In der Nacht zum 13. August hatten zunächst unbekannte Täter die Außenwände der Schule und zweier Vereinsheime mit Farbe besprüht und dabei mehrere Tausend Euro Sachschaden angerichtet. An den Wänden hinterließen sie mitunter beleidigende Texte gegenüber Lehrern, Polizei und Ortsvorsteherin. Die Polizei in Vaihingen/Enz hat nunmehr vier junge Menschen aus Vaihingen/Enz und Sersheim als Tatverdächtige ermittelt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatten die 16- bis 18-Jährigen mit den Sachbeschädigungen ihrem Unmut über verstärkte polizeiliche Kontrollen Luft gemacht. Die Kontrollen gingen auf eine Initiative der Ortsvorsteherin zurück. Zuvor waren vermehrt in der Kleinglattbacher Bevölkerung Beschwerden über Ruhestörungen durch jugendliche Rollerfahrer eingegangen. pol