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Auf dem Wochenmarkt in Mühlacker: PZ-Mitarbeiterin Britta Bischoff-Krappel (links) ist nicht die einzige Kundin, die für den verpackungsfreien Einkauf Wäschenetze mitbringt. Foto: Bischoff-Krappel
Auf dem Wochenmarkt in Mühlacker: PZ-Mitarbeiterin Britta Bischoff-Krappel (links) ist nicht die einzige Kundin, die für den verpackungsfreien Einkauf Wäschenetze mitbringt. Foto: Bischoff-Krappel
07.05.2019

Mit dem Wäschenetz auf Beutefang - Plastikmüll vermeiden

Mühlacker-Grossglattbach. Selbstversuch einer PZ-Mitarbeiterin: Plastikmüll im Supermarkt. Alternativen sind Wochenmärkte und der Verkauf auf Bauernhöfen.

Ich bin rückfällig geworden. Rot, prall und verlockend schienen die leckeren Himbeeren im Supermarkt quasi zu rufen: „Kauf mich! Denk an den guten Himbeerquark, den Du aus uns machen kannst.“ Und so kam es: Schneller als gedacht landete das Hartplastik-Päckchen mit den keineswegs saisongerechten Beeren im Einkaufswagen. Zugegeben, das schlechte Gewissen meldete sich umgehend: Wollten wir in den nächsten Wochen beim Einkauf nicht bewusst verpackungsfreie Waren wählen? Und wofür hatten wir die Wäschenetze gekauft, wenn nun doch wieder eine sperrige Plastikverpackung unseren Kühlschrank zierte?

Dann aber besann ich mich auf die vielen positiven Veränderungen, die unsere Familie in Sachen Plastikmüll in den vergangenen Wochen vermelden kann: Die praktischen Wäschenetze, die es mittlerweile in vielen Supermärkten im Obst- und Gemüsebereich zu kaufen gibt, sind rege im Einsatz. Ob Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika oder Birnen: Anstatt beim Einkauf eine dünne Plastiktüte zu ziehen, wiegen wir Obst und Gemüse ohne Verpackung ab und verstauen es im Wäschenetz. Die Abwieg-Etiketten kleben wir dann entweder auf das Netz oder auf ein Blatt Papier. Mehr lesen Sie am Mittwoch, 8. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.