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Neue Wege über die Enz? Beim Straßenfest war man in Mühlacker immer wieder  findig mit provisorischen Übergängen – hier ein Bild vom Abbau 2008 durchs THW.  Einen Steg auf Zeit anstelle eines teuren Neubaus wünschen sich die Freien  Wähler auch fürs Jahr der Gartenschau – eine frei schwingende Hängebrücke  könnten sie sich sogar als zusätzliche Attraktion vorstellen.
Neue Wege über die Enz? Beim Straßenfest war man in Mühlacker immer wieder findig mit provisorischen Übergängen – hier ein Bild vom Abbau 2008 durchs THW. Einen Steg auf Zeit anstelle eines teuren Neubaus wünschen sich die Freien Wähler auch fürs Jahr der Gartenschau – eine frei schwingende Hängebrücke könnten sie sich sogar als zusätzliche Attraktion vorstellen. © PZ-Archiv
26.09.2011

Mit neuen Kräften zum Grünprojekt

MÜHLACKER. Mit neuen Planern will Mühlacker in den Endspurt für die Gartenschau-Pläne gehen - und mit jeder Menge Wünsche an die neuen Landschaftsarchitekten. Erste Bauarbeiten zur Vorbereitung der kleinen Gartenschau 2015 in Mühlacker sind fürs kommende Frühjahr bereits im Visier.

Beim Wertle, wo unter anderem das Jugendhaus ProZwo untergebracht ist, soll es losgehen. Die Detailpläne für die künftigen Enzgärten soll nach der einstimmigen Entscheidung einer Auswahlkommission aus Stadträten aller Fraktionen, der Verwaltung und eines Vertreters des Ministeriums für ländlichen Raum ein neues Landschaftsarchitekturbüro ausarbeiten. Wenn sich das Karlsruher Büro Ukas am Dienstag im Gemeinderat vorstellt, dann liegt den neuen Planern schon ein langer Wunschzettel aus dem Gremium vor.

Die Freie-Wähler-Fraktion hat hinter den bisherigen Rahmenplan einige Fragenzeichen gesetzt – eine Art Wunschzettel für die Karlsruher Landschaftsarchitekten. Einige Beispiele: Die bislang fürs neue Jugendhaus vorgesehene Fläche sei zu klein – die Freien Wähler schlagen eine Verschiebung Richtung Theodor-Heuss-Gymnasium vor, sollte ein am vorgesehenen Standort zwischen Haus Keefer und Hang zur Fußgängerbrücke ihrer Ansicht nach nötiger, weiterer Grundstückskauf nicht möglich sein. Die Generalsanierung des Waldenserstegs solle fest in die erste Stufe der Vorbereitungen eingeplant werden. Auf einen neuen zweiten Enzsteg solle man dafür lieber verzichten. Die Fraktion schlägt eine provisorische Brücke, etwa eine frei schwingende Hängebrücke für die Zeit der Gartenschau vor – nach dem Vorbild früherer Straßenfeste. Der Hochwasserschutz sei bei der Herrenwaagbrücke und im Jörgenwaag verbesserungswürdig. Und die neuen Pläne sollten den Themen- und Geschichtsweg zur Burg Löffelstelz, ein Bürgervorschlag fürs Grünprojekt, berücksichtigen.