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Ilse und Albert Burger prüfen die Qualität ihrer frischgewaschenen Biomöhren. Foto: Hepfer
Ilse und Albert Burger prüfen die Qualität ihrer frischgewaschenen Biomöhren. Foto: Hepfer
Nachdem die Nußdorfer Biomöhren die „Waschtrommel“ passiert haben, werden sie zusätzlich noch per Hand gesäubert. Dafür sorgt auf dem Hof der Familie Burger Mitarbeiterin Edanur. Foto: Hepfer
Nachdem die Nußdorfer Biomöhren die „Waschtrommel“ passiert haben, werden sie zusätzlich noch per Hand gesäubert. Dafür sorgt auf dem Hof der Familie Burger Mitarbeiterin Edanur. Foto: Hepfer
Sortiert werden die Karotten per Hand gleich auf mehreren Förderbändern. Foto: Hepfer
Sortiert werden die Karotten per Hand gleich auf mehreren Förderbändern. Foto: Hepfer
30.12.2017

Möhren auf der Waschstraße

Nußdorf. Von wegen, ruhigere Tage zwischen Weihnachten und Silvester genießen. Diesen Luxus kann sich die Nußdorfer Familie Burger nicht leisten. Denn im dortigen Biohof herrscht kurz vor dem Jahreswechsel Hochbetrieb. Schließlich gilt es, den Rest der diesjährigen Möhrenernte von rund 200 Tonnen verkaufsfertig zu machen. Allein an diesem Vormittag laufen sechs Tonnen Möhren durch die große Waschanlage, die mit selbstproduziertem Strom aus einer Photovoltaikanlage betrieben wird.

Geerntet wurde das Gemüse bereits im Oktober und war seither fünf Meter hoch im Kühlhaus gelagert. Nun werden die Möhren zuerst in einer Waschtrommel gesäubert, laufen dann über mehrere Förderbänder, wo sie per Hand sortiert und – wenn nötig – weiter gereinigt werden. Ein Knochenjob, der von den knapp zehn Mitarbeiterinnen vor allem ein geschultes Auge erfordert. Wegen des wasserreichen Herbstes hatten sich die Burgers eigentlich auf eine Rekordernte eingestellt. „Aber der Boden ist bis jetzt leider viel zu nass, so dass wir 100 Tonnen Möhren gar nicht ernten können“, erläutert Albert Burger. Auch deswegen ist es ein hartes Geschäft, mit den Biomöhren Gewinn zu erwirtschaften.

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