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Markus Gommel, Oliver Qaqish und Markus Schaich (vorne von links mit Ehrenkreuzen) wurden für 25-jährigen aktiven Dienst bei der Mühlacker Wehr geehrt. Dazu haben Marco Reichenbach (hinten von links), Manfred Wankmüller, OB Frank Schneider, Matthias Donath, Markus Haberstroh und Philipp Baumann gratuliert. Foto: Kollros
Markus Gommel, Oliver Qaqish und Markus Schaich (vorne von links mit Ehrenkreuzen) wurden für 25-jährigen aktiven Dienst bei der Mühlacker Wehr geehrt. Dazu haben Marco Reichenbach (hinten von links), Manfred Wankmüller, OB Frank Schneider, Matthias Donath, Markus Haberstroh und Philipp Baumann gratuliert. Foto: Kollros
25.02.2018

Mühlacker Feuerwehr zeigt sich selbstbewusst bei Jahresversammlung

Mühlacker. Bei der Feuerwehr in Mühlacker samt Stadtteilwehren scheint sich ein neues Wir-Gefühl breitgemacht zu haben. Dieser Eindruck war bei der Generalversammlung der Gesamtwehr deutlich zu spüren – und ebenso, dass sich der neue Kommandant Philipp Baumann bei seiner Wehr angekommen fühlt.

Baumann, der im August 2017 von der Hamburger Berufsfeuerwehr an die Enz gewechselt war, sprach denn auch von einer „spannenden Aufgabe“, der er sich in Mühlacker stelle, die freilich „nur zusammen“ mit allen Aktiven zu meistern sei. Auch er selbst verspüre, dass die Stimmung wieder weitaus besser sei, als zum Zeitpunkt seines Dienstantritts. Gleichwohl seien die ersten Monate „eine stürmische Zeit gewesen“, wobei er ausdrücklich die tatkräftige Unterstützung durch seine Stellvertreter Matthias Donath und Marco Reichenbach würdigte.

Auf einem guten Weg

„Ihr seid eine tolle Truppe, und ich bin gerne bei Euch“, bestätigte Baumann seinen Kameraden. Man sei auf einem guten Weg. Es gelte aber zu bedenken, dass die Feuerwehr kein Selbstzweck sei, sondern „die Bürger dieser Stadt brauchen uns“, sagte er. Dabei habe die Großübung im vergangenen Spätjahr rund um den Mühlehof bewiesen, dass sich die Bürger auf ihre Feuerwehr verlassen könnten. Derweil kündigte er fürs laufende Jahr eine neuerliche realistische Großübung an mit „einer Eskalationsstufe höher“.

Erfreulich sei zudem, dass im vergangenen Jahr acht neue Mitglieder zur Feuerwehr gestoßen seien. Und auch in der aktuellen Versammlung wurden sechs Neumitglieder verpflichtet. „Wir nehmen die Jugendarbeit ernst“, betonte der Kommandant, die Jugendwehr mit ihrem Fachwart Oliver Reincke verfüge sogar über ein eigenes Fahrzeug. Dieser berichtete von einer intensiven Jugendarbeit, wo neben feuerwehrtechnischer Ausbildung auch ausreichend Raum für Spiel und Sport sowie gemeinsame Unternehmungen sei. Von der Ehrenabteilung, der früheren Altersriege, berichtete Leiter Hermann Schäfer, dass diese aktuell aus knapp über 50 Mitgliedern bestehe.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Matthias Donath, rief in einer Dia-Show die spektakulärsten Einsätze aus dem Vorjahr in Erinnerung. Dabei sei der Großbrand in einem Mühlacker Hintergebäude zwischen Bahnhof- und Hindenburgstraße einer der anspruchsvollsten Einsätze gewesen. Insgesamt wurde die Wehr, die zurzeit aus rund 140 Aktiven besteht, zu 303 Ereignissen gerufen, die 3800 Einsatzstunden verursachten, darunter 47 Brände und weiteres 25-maliges Ausrücken als Überlandhilfe sowie über 160 technische Hilfeleistungen mit 35-maliger Menschenrettung.

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