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Trotz Kälte, Regen und Wind kamen am Wochenende zahlreiche Besucher zum Mühlacker Martinimarkt. Die Stimmung hielt sich aber in Grenzen. Fotos: Prokoph/Marx
Durchaus zufrieden war Inhaber Frank Tichlers (links) von, „Berret, der florale Raum“, hier mit seinen Kunden Harry Keller sowie Hedi und Daniela Theilmann.
Ulrike Müller und ihr Mann Werner (rechts) aus Bad Wildbad berichten am PZ-Stand von Rüdiger Kräh, dass sie schon lange treue PZ-Abonnenten sind.
12.11.2017

Mühlacker Martinimarkt erfordert nervenstarke Besucher

Einen „gedrehten Publikumsandrang“ konstatierte Citymanager Rolf Watzal am Sonntagnachmittag beim Bilanzgespräch zum Mühlacker Martinimarkt in der PZ-Redaktion an der Bahnhofstraße.

Wird die zweitägige Veranstaltung in der Regel sonntags besser angenommen als samstags, war es heuer eher umgekehrt. Schon zu Beginn hatten zwei Aussteller wetterbedingt abgesagt. Drei nutzten aber kurzfristig ihre Chance zur Teilnahme. Die Turbulenzen in Sachen Regen und Windböen zwangen einige Aussteller am Sonntagmittag, ihre Zelte vorzeitig abzubrechen. Die wertvolle Ware drohte wegzuwehen und einige Bekleidungsstände waren komplett durchnässt. Gleichwohl hält der Citymanager den diesjährigen Martinimarkt im Kern für einen Erfolg. Die Händler hätten ihre Chance genutzt, sich am verkaufsoffenen Sonntag zu präsentieren. Der Martinimarkt sei wie der Mühlacker Frühling und der Dürrmenzer Herbstmarkt ein zentraler Baustein für den Einzelhandel der Großen Kreisstadt.

Bildergalerie: Martinimarkt in Mühlacker

Frank Tichlers, der Inhaber von „Berret, der florale Raum“, war trotz des Wetters nicht einmal unzufrieden. In seinem Geschäft schaute sich Daniela Theilmann schon nach der richtigen Dekoration für das Fest der Liebe um. „Man kann nicht früh genug damit anfangen“, sagte sie. Zufrieden waren auch Alfred Auistan und Markus Reiß von der Metzgerei Lindauer. „Unsere Senderstädter Bratwurst bleibt, auch wenn der Sender fällt“, witzelte Reiß. Ulrike und Werner Müller waren von Bad Wildbad mit der Stadtbahn nach Mühlacker gekommen. Am PZ-Stand von Rüdiger Kräh erklärten die beiden, dass sie schon ewig PZ-Abonnenten sind. Zufrieden mit dem Geschäftsgang war im Kaufhaus Sämann auch Mirjam Küchen. „Wir hatten viel zu tun“, freute sie sich.