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Haben gut Lachen: Kindern geht es in Mühlacker gut. Die Stadt bezeichnet sich selbst als "Kinderstadt".
Jubelnde Kinder © dpa-Archiv
11.05.2011

Mühlacker sieht sich als Kinderstadt

MÜHLACKER. Willkommen, junge Familien. Dieses Signal möchte Mühlacker gerne nach außen senden. Um das zu bekräftigen werden die Kindergartengebühren nun schon im fünften Jahr in Folge eingefroren.

Die von Kirchen und kommunalen Landesverbänden empfohlenen Beitragserhöhungen werden damit ein weiteres Mal ausgesetzt.Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats Mühlacker hat den vorgeschlagenen Kurs der Verwaltung einhellig bestätigt. Stadträte wie Roland Peter (SPD) und Günter Bächle (CDU) deuteten an, auch die Idee einer völligen Streichung der Gebühren im Hinterkopf zu behalten. Bächle baut dabei auf entsprechende Pläne im SPD-Landtagswahlkampf.

Peter erinnerte daran, dass diese Absichten in den Koalitionsvertrag der künftigen grün-roten Landesregierung keinen Eingang gefunden hätten. Die Kommunen würden aber bei Kosten im Betreuungsbereich entlastet: bei den unter Dreijährigen genauso wie beispielsweise bei der Schulsozialarbeit.Die eigenen Hausaufgaben gemacht habe die Stadt auch bei der frühzeitigen Sprachförderung von Kindergartenkindern ab drei Jahren, hieß es quer durch die Fraktionen.

Die Folge: Ein Bundesprogramm zu Sprachförderung und Integration schon ab dem 2. Lebensjahr als Modell im Kindergarten Villa Emrich lehnten die Stadträte ab. Mit Blick darauf, dass bereits heute in Mühlacker rund 300 Kindergartenkinder und weitere rund 300 Grundschüler in dieser Hinsicht speziell gefördert werden. hei