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Mehr Platz für Radfahrer: Der Zweiradverkehr soll in Mühlacker künftig einen größeren Stellenwert einnehmen. Fotos: PZ-Archiv
Mehr Platz für Radfahrer: Der Zweiradverkehr soll in Mühlacker künftig einen größeren Stellenwert einnehmen. Fotos: PZ-Archiv
Besonders das einstige Gartenschaugelände entlang der Enz ist bei Radlern beliebt.
Besonders das einstige Gartenschaugelände entlang der Enz ist bei Radlern beliebt.
11.07.2018

Mühlacker soll attraktiver für Radler werden – doch es gibt Probleme

Mühlacker. Zwischen gut klingen und irgendwann tatsächlich auch gut werden besteht ein Unterschied, der manchmal himmelschreiend weit sein kann. Übersetzt auf das Radwegekonzept der Stadt Mühlacker bedeutet dieser Satz: Natürlich ist es wünschenswert, die Stadt attraktiver für Radfahrer zu machen und so – zumindest in der Theorie – zur Verbesserung der Verkehrsprobleme beizutragen.

Doch mit dem bloßen Wunsch ist es nicht getan: Die entsprechenden Projekte kosten Zeit und Geld – beides ist in Mühlacker aufgrund leerer Kassen und einer ohnehin bereits überlasteten Verwaltung nur in geringen Dosen vorhanden.

Immerhin: Es soll sich nun etwas tun. In diesem Punkt sind sich Stadtverwaltung und Gemeinderat einig. Das Radverkehrskonzept ist noch einmal vorgestellt worden und es gibt auch den erklärten Willen, viele Stellen im gesamten Stadtgebiet komfortabler für Radler zu gestalten. Verkehrsrechtliche Anordnungen – also das Aufstellen von Schildern – konnten und werden derzeit noch immer umgesetzt.

Bauliche Eingriffe sollen in den kommenden Monaten und Jahren Stück für Stück geplant und realisiert werden. Unter anderem hierfür hat der Gemeinderat grünes Licht für eine weitere Stelle im Rathaus gegeben. Denn das es sich bei der Umsetzung des Konzepts um ein Großprojekt handelt, zeigt alleine schon ein Blick auf die Zahlen: Mehrere Hunderttausend Euro werden die Maßnahmen kosten, die sinnvollerweise nicht nur dem Radverkehr zugutekommen, sondern auch Autofahrer miteinbeziehen. „Es ist wichtig, pragmatische Lösungen zu finden, die beiden Seiten nützen“, betonte im Rahmen der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses CDU-Stadtrat Matthias Trück.

Jens Hanf (FDP) sprach von einem „ersten Schritt in die richtige Richtung“ und forderte, auch Ladestationen für E-Bikes sollten zunehmend mit eingeplant werden. Bislang ist eine solche in den Enzgärten geplant.

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