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Positiv gestimmt, viel in der Mühlacker Innenstadt bewegen zu können: der neue City-Manager Thomas Müller (Mitte) zusammen mit Oberbürgermeister Frank Schneider (links) und dem Vorsitzenden des Vereins „Mühlacker aktiv“, Hans-Dieter Slobodkin (rechts), in der Fußgängerzone.
Positiv gestimmt, viel in der Mühlacker Innenstadt bewegen zu können: der neue City-Manager Thomas Müller (Mitte) zusammen mit Oberbürgermeister Frank Schneider (links) und dem Vorsitzenden des Vereins „Mühlacker aktiv“, Hans-Dieter Slobodkin (rechts), in der Fußgängerzone. © Marx
17.11.2010

Mühlackers City-Manager stellte sich im Gemeinderat vor

MÜHLACKER. Er will durchstarten. Das war der Eindruck, den City-Manager Thomas Müller bei seiner Vorstellung im Gemeinderat Mühlacker vermittelte.

Zwei Tage in der Woche sei er mittlerweile schon in der Stadt und er fiebere dem Januar entgegen, wenn er sich Vollzeit um das Leben in der Mühlacker Ortsmitte kümmern könne, sagte der 42-Jährige. Kaum eröffnete er den Gemeinderäten aber einen Einblick in sein „Hausaufgabenheft“ und nannte Ideen gegen die Leerstände in der Innenstadt als Beispiel, da raunten seine Zuhörer : „Der größte Leerstand ist grade gegenüber – der Mühlehof.“

Müller hatte zuvor skizziert, wie er seine Rolle als „Kümmerer“ ausfüllen möchte. Ins Detail ging der City-Manager, den der Verein „Mühlacker aktiv“, die Stadtverwaltung und der Gewerbe- und Handelsverein im Oktober bei der Sparkasse vorgestellt hatten, noch nicht. Die schnell aufflammende Mühlehof-Diskussion zeigte, dass einige sich konkrete neue Ideen und Ansätze schon bald erhoffen. Deshalb wurden auch mahnende Stimmen laut, dem neuen Mann nicht gleich zum Start den größten Klotz ans Bein zu binden.

Dass diese Diskussion am Dienstagabend geführt wurde, hat freilich mit dem Aufgabengebiet zu tun, das Müller für sich absteckt. Roland Peter von der SPD hatte das Problem der aus Mühlacker abfließenden Kaufkraft angesprochen. Dazu kommt eine Steuerkraft, die immer weiter hinter den Landesschnitt zurückfällt, und eine sinkende Einwohnerzahl. Müllers Ansatz ist klar: Er wolle Mühlacker attraktiv machen und präsentieren, „damit es die Menschen zum Wohnen oder zum Einkaufen hierher zieht.“ hei