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Geschäftsführer Jürgen Meeh neben einem Kunstwerk von Kurt Tassotti vor dem Hauptgebäude der Stadtwerke Mühlacker in der Danziger Straße.  Lutz
Geschäftsführer Jürgen Meeh neben einem Kunstwerk von Kurt Tassotti vor dem Hauptgebäude der Stadtwerke Mühlacker in der Danziger Straße. Lutz
21.06.2017

Mühlackers Stadtwerke-Chef Jürgen Meeh geht nach 32 Jahren in den Ruhestand

Wer etwas erfahren möchte über Jürgen Meeh, der schaut sich zunächst am besten den Flur vor seinem Büro an. Meeh hat hier im Laufe der Jahre Werke verschiedenster Künstler gesammelt – nach einem bestimmten Muster: „Mir war immer wichtig, dass es sich um Menschen aus der Region handelt. Und dass sie auch tatsächlich etwas können.“

Dieses Credo, so scheint es, hat der 65-Jährige nicht nur in Sachen Kunst verfolgt, sondern auch in seinem Wirken als Geschäftsführer der Stadtwerke Mühlacker. Offiziell geht er als solcher in wenigen Wochen in den Ruhestand, doch bis Mitte September macht er weiter, um seinem Nachfolger Roland Jans einen möglichst reibungslosen Einstieg zu ermöglichen. „Ich werde ihm ans Herz legen, ebenfalls ein Auge auf die lokalen Vereine, Handwerker und Institutionen zu haben“, erklärt Meeh. Diese seien schließlich das Rückgrat der Region – jenes des Unternehmens hingegen die Mitarbeiter. „Es war immer klar, dass wir uns um diese Menschen kümmern, sie gut bezahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld ermöglichen“, sagt Meeh. Durch diese Faktoren sei gewährleistet, dass die Mitarbeiter motiviert seien, ihr Bestes zu geben. Trotz diesem aufmerksamen Blick nach Innen war Meeh über all die Jahre hinweg keiner, der es nicht gewagt hätte, auch über den Tellerrand zu schauen. Kooperationen, ohne die Mühlackers Stadtwerke heute nicht so gut dastünden, wie sie es tun, hat er frühzeitig in die Wege geleitet. Die Tübinger „SüdWestStrom“ beispielsweise gilt als wichtigster Partner der Senderstädter.

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