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Stoßstange an Stoßstange: Stau in der Bahnhofstraße 1982. Heute ist dort die Fußgängerzone. Im Vergleich dazu die mittlere Bahnhofstraße heute: Weniger Verkehr als in den 1990-er Jahren, aber für viele immer noch zu viel. Eine Einbahnstraßendebatte wird seit Jahren geführt.
Stau in der Bahnhofstraße © Stadtarchiv Mühlacker/Lutz
10.06.2011

Mühlackers Verkehrsdebatte ist ein Dauerbrenner

MÜHLACKER. Wann immer in Mühlacker über die Innenstadt diskutiert wird - wie jetzt nach den Mühlehof-Gutachten - ist auch das Thema Verkehr nicht weit. Tatsächlich bringt die Stadtverwaltung derzeit die Daten über die Fahrzeugflut in der Bahnhofstraße auf den neuesten Stand.

Beide Themen sind schon seit Jahrzehnten eng miteinander verknüpft. Mühlackers neue Stadtmitte konnte in den 1980-er Jahren nur entstehen, weil die B10 auf eine neue Trasse gelegt wurde. Und auch die Diskussionen über die Bahnhofstraße sind seit damals nie richtig verstummt. Die jetzige Debatte um eine Einbahnregelung ist schon in den 1990-er Jahren kontrovers geführt worden - und taucht seitdem immer wieder auf.

Auch im Zusammenhang mit den Entlastungsplänen, für die die Ziegeleistraße ausgebaut worden war. Vor dieser Entlastung fuhren rund 12000 Fahrzeuge täglich durch die Bahnhofstraße. Danach, im Jahr 2005, wurden nur noch rund 9600 gezählt. Und heute, wo der Verkehr vielen immer noch oder wieder zu dick ist? Noch muss man auf die Zahlen dazu ein bisschen warten. hei