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Vor einer Woche schuld an einer Bahnhofssperrung in Mühlacker und bald auf dem Weg nach Wuppertal: Auch nach längeren Ermittlungen der Bundespolizei ist dieser Rollkoffer herrenlos. Foto: Kohler
Vor einer Woche schuld an einer Bahnhofssperrung in Mühlacker und bald auf dem Weg nach Wuppertal: Auch nach längeren Ermittlungen der Bundespolizei ist dieser Rollkoffer herrenlos. Foto: Kohler
20.12.2012

Nach Bombenalarm kommt Rollkoffer vom Bahnhof Mühlacker nach Wuppertal

Mühlacker. Dem am Bahnhof Mühlacker zurückgebliebenen Rollkoffer steht eine Fahrt nach Wuppertal bevor. In der rund 400 Kilometer entfernten Schwebebahn-Stadt befindet sich eine Zentrale Aufbewahrungsstelle der Bahn. Sollte also derjenige, dem das Gepäckstück gehört, nicht auftauchen, dürfte es in Nordrhein-Westfalen einen neuen Besitzer finden.

Auch in Wuppertal gebe es alle drei Monate eine Versteigerung von Fundstücken, teilte Bernd Herlan, Pressesprecher der Bundespolizei in Karlsruhe mit. Den Besitzer würde der Rollkoffer samt Inhalt (Gummibärchen-Glas, Handtuch, Feuerzeug) wechseln. Während der im Lauf einer Woche ohne Erfolg gebliebenen Ermittlungen, befand sich der Koffer bei den Pforzheimer Polizei-Kollegen.

Bevor er nach Wuppertal gelangt, steht der Transport ins Karlsruher Fundbüro der Bahn bevor. Der Weg nach Karlsruhe sei der typische für Gegenstände, die am Bahnhof Mühlacker gefunden werden, sagte Herlan. Am Donnerstag der vergangenen Woche hatte der herrenlose Trolley für eine letztlich zweistündige Sperrung des Bahngeländes und der Strecke gesorgt. Vorsorglich war ein Bombenalarm ausgelöst worden. Mehr zum Thema am Freitag in der Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker). rks