nach oben
•Ein Großaufgebot der Feuerwehren Knittlingen und Maulbronn hatte den Brand am Dienstag nach etwa einer halben Stunde unter Kontrolle. Foto: Cichecki
•Ein Großaufgebot der Feuerwehren Knittlingen und Maulbronn hatte den Brand am Dienstag nach etwa einer halben Stunde unter Kontrolle. Foto: Cichecki
03.05.2019

Nach Bränden in Knittlingen: Ursachen noch nicht geklärt

Knittlingen. Zwei Brände haben diese Woche die Region in Aufregung versetzt. Am Dienstagnachmittag war in Knittlingen der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte ausgebrannt und am Donnerstagabend stand eine Scheune in Kleinvillars beinahe komplett in Flammen.

Bislang konnte die ermittelnde Kriminalpolizei in beiden Fällen aber noch keine Hinweise zur Brandursache geben, die Untersuchungen dauern an. In Kleinvillars waren gestern zudem noch Feuerwehr und Technisches Hilfswerk im Einsatz, um die Brandasche zu beseitigen. Während dieser Aufräumarbeiten war Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp aber vor allem eine Sache sauer aufgestoßen: „Hier gibt es Menschen, die durch das Feuer ihr Hab und Gut verloren haben. Sogar die Kriminalpolizei war heute schon vor Ort und hat ermittelt, aber die zuständigen Versicherungsvertreter lassen sich nicht blicken und wollen erst nach dem Wochenende vorbeischauen“, echauffierte sich Hopp und legte nach: „So darf man Menschen in ihrem Unglück einfach nicht alleine lassen. Das ist für mich ein absolutes Unding.“ Der Knittlinger Rathauschef lobte dagegen ausdrücklich das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr am Brandort. „Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben die halbe Nacht durchgearbeitet“, sagt Hopp.