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Um den Mühlacker Sender wird weiter heftig gerungen. Foto: PZ-Archiv
Um den Mühlacker Sender wird weiter heftig gerungen. Foto: PZ-Archiv
11.05.2018

Nach Stellungnahme von Wirtschaftsministerium: Hoffnung auf Sendererhalt in Mühlacker

Mühlacker/Stuttgart. Als „Rückenwind aus Stuttgart für den Mühlacker Sender“ bezeichnet der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert die jüngste Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums zur wirtschaftlichen Zumutbarkeit im Denkmalschutz.

So stellt Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf Schweickerts Anfrage klar, dass für „landeseigene und kommunale Kulturdenkmale eine besondere, über die Pflichten sonstiger Denkmaleigentümer hinausgehende Erhaltungspflicht“ besteht. Dies sei ein wichtiges Zeichen für Mühlacker, aber auch dahingehend, dass sich das Land nicht aus der Verantwortung ziehen will, die es von vielen privaten Eigentümern wie selbstverständlich erwartet. Gemeinsam mit Schweickert zeigte sich auch Stefanie Seemann, Enzkreisabgeordnete und Stadträtin der Grünen in Mühlacker, zuversichtlich ob dieser Antworten. Beide Landtagsmitglieder sind hoffnungsfroh, dass es doch noch zu einer Einigung kommt. „Als Rundfunkanstalt des Landes sollte auch für den SWR die von der Ministerin hervorgehobene besondere denkmalschutzrechtliche Erhaltungspflicht gelten“, so die beiden Politiker.

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