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Kreisstraßen-Kreuzung bei Mühlhausen kurz nach dem Unfall, bei dem Ende Juli ein  Motorradfahrer ums Leben gekommen ist: Die Forderung nach einem Kreisverkehr  dort wird seitdem drängender gestellt.
Kreisstraßen-Kreuzung bei Mühlhausen kurz nach dem Unfall, bei dem Ende Juli ein Motorradfahrer ums Leben gekommen ist: Die Forderung nach einem Kreisverkehr dort wird seitdem drängender gestellt. © PZ-Archiv
11.10.2011

Nach tödlichem Unfall Kreuzung unter der Lupe

MÜHLACKER. Muss die Kreuzung bei Mühlhausen, an der Ende Juli ein Motorradfahrer tödlich verunglückt ist, aus Sicherheitsgründen schnell in einen Kreisverkehr umgebaut werden oder nicht? Diese Frage ist in Mühlacker seit dem Unfall damals nicht verstummt.

Nun wollen Vertreter des Verkehrsamts Enzkreis, der Stadt Mühlacker und der Polizei den Punkt, an dem zwei Kreisstraßen aufeinandertreffen, mit eigenen Augen begutachten. Dann wird nach Maßgabe der Eindrücke und der Daten über die Kreuzung und den Unfall geprüft, ob ein Kreisverkehr dort auf der Prioritätenliste des Landratsamts nach vorne rutscht.

Denn auf dem Plan hat das Kreisverkehrsamt den Umbau der heutigen Kreuzung der Strecken zwischen Mühlhausen und B 10 sowie zwischen Lomersheim und Roßwag bereits. Allerdings bislang erst für eine Realisierung nach 2015. SPD-Gemeinderatsfraktionssprecher Thomas Knapp hatte nach dem tödlichen Unfall darauf gedrängt, den Kreiselbau zu beschleunigen, weil die Kreuzung gefährlich unübersichtlich sei. Diese Forderung hatte die Fraktion im September in einen Gemeinderatsantrag gegossen, Mühlackers Stadtverwaltung solle beim Enzkreis in Sachen Kreisel Druck machen. Gestern nahm der Gemeinderat diesen Antrag an.