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Für Flüchtlinge ist die Anpassung an deutsche Gesetze und Normen nicht immer einfach. Foto: dpa-Archiv
Für Flüchtlinge ist die Anpassung an deutsche Gesetze und Normen nicht immer einfach. Foto: dpa-Archiv
17.04.2018

Nachhilfe für Flüchtlinge in Sachen Rechtsstaat – Interesse gering

Mühlacker. Die Unterschiede sind teils enorm: Nicht nur, was das Frauenbild anbelangt, sondern auch im Hinblick auf Kindeserziehung oder das allgemeine Rechtsverständnis kommen auf Flüchtlinge in Deutschland viele Veränderungen zu. Eine Kooperation zwischen dem Justizministerium Baden-Württemberg und dem Volkshochschulverband des Landes widmet sich genau diesem Problemfeld – und auch in Mühlacker gibt es ein entsprechendes Angebot.

In den Räumlichkeiten der Volkshochschule wurde Rechtsstaatskurs für Flüchtlinge initiiert, der inzwischen zum zweiten Mal von Martina Terp-Schunter, Leiterin der Volkshochschule, und Sabine Rabl, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Mühlacker, organisiert wurde.

Wie beim ersten Kurs im Herbst 2017 konnte wieder Gerhard Binder, Richter am Amtsgericht Leonberg, als Dozent gewonnen werden, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung erläutert. Unterstützt wurde Binder von dem Arabisch-Dolmetscher Maan Al-Ammar, der außerdem als Lehrer in den Integrationskursen in Mühlacker tätig ist.

Binder legte großen Wert darauf, nicht nur theoretisch über Rechte und Pflichten in Deutschland zu referieren, sondern ermutigte die Teilnehmer immer wieder dazu, Fragen zu stellen und von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten. Mit gerade einmal sechs Teilnehmenden war das Interesse an dem Kurs jedoch gering.

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