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Im Modell: An der Stuttgarter Straße die Feuerwehr mit dem DRK (links) und entlang der Esselbachstraße der Bauhof (rechts, im Hof Lagerhallen). So sehen die Pläne für die Neubauten auf dem ehemaligen Scholl-Areal in Knittlingen aus.
Neubaupläne © Architekturbüro entenmann & fischer
08.06.2011

Neubaupläne für Feuerwehr und Bauhof gebilligt

KNITTLINGEN. Die von Architekt Martin Entenmann vorgestellten Pläne für den Neubau von Feuerwehr/DRK und Bauhof auf dem ehemaligen Scholl-Areal haben die Zustimmung des Knittlinger Gemeinderats gefunden. Im Bereich des Bauhofs wurde eine Verbesserung angeregt.

Zudem kam die Frage auf, wie es mit Fotovoltaikanlagen auf den Dächern aussehe. Teilweise seien diese dafür geeignet, so die Antwort des Architekten. Das Knittlinger Architektenbüro wurde beauftragt, die Ausschreibung für das Feuerwehrgebäude vorzubereiten. Der Bauhof-Neubau soll in einer zweiten Tranche folgen.

Insgesamt werden die Kosten auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Derzeitiger Stand ist, dass die Kosten für den Bauhof (Kostenschätzung: 2,7 Millionen Euro) zu 100 Prozent die Stadt trägt. Der Neubau der Feuerwehr (Kostenschätzung: 2,12 Millionen Euro) wird mit 330 000 Euro gefördert. Die Finanzierung für die Räumlichkeiten des DRK (Kostenschätzung: rund 160 000 Euro), das im Kellergeschoss des Feuerwehrgebäudes untergebracht werden soll, ist nach Angaben der Stadt noch abschließend zu klären. Insgesamt fünf Millionen Euro seien ein großer Batzen Geld, meinte Martin Blanc, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Aber wir müssen investieren.“

Im Neubau des Feuerwehrhauses sollen im Untergeschoss Technik und das DRK mit Seminarraum und Zentrale untergebracht werden. Fahrzeughalle, Werkstatt, Umkleideräume und Funkzentrale der Feuerwehr sind im Erdgeschoss untergebracht. Im Obergeschoss sollen Unterricht und Schulungen abgehalten werden und auch die Jugendfeuerwehr wird dort untergebracht.

Mit Blick auf die Ausschreibung und in diesem Zusammenhang Unternehmen vor Ort wies Bauamtsleiter Volker Just darauf hin, dass noch bis Ende des Jahres eine Verwaltungsvorschrift gelte, die beschränkte Ausschreibungen bis zu einer Million Euro zulasse. Nach dem Ende der Abbrucharbeiten sei man im Zeitplan. „Wir müssen aber Gas geben“, so Just.