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Schüler melden sich im Unterricht: Auch in der Schulpolitik gehen im Enzkreis die Finger nach oben, wenn es um einen plötzlich möglichen neuen Weg zur Werkrealschule geht.
Schüler © Pleul, dpa-Archiv
04.02.2011

Neue Hoffnung für Hauptschulen im Enzkreis

ENZKREIS. Mehrere Gemeinden im Enzkreis wollen die neue Chance nutzen, dass ihre kleinen Hauptschulen aus eigener Kraft die neue Werkrealschule anbieten können. Für einige Kommunen war das bisher ohne benachbarte Schulen nicht möglich. Doch das Kultusministerium hat die Zügel gelockert. Waren vorher zwei Klassen pro Jahrgangsstufe nötig, um Werkrealschule zu werden, so reicht jetzt auch eine Klasse. Die neue Option stößt im Enzkreis auf großes Interesse.

In Maulbronn und Knittlingen zum Beispiel, deren Kooperationsverhandlungen nicht zum Abschluss gekommen waren. Nun könnten Schule am Silahopp und Dr. Johannes-Faust-Schule jede für sich einen neuen Anlauf starten. Ähnlich sieht man das in Neulingen für die Friedrich-Weinbrenner-Schule oder auch für die Wilhelm-Ganzhornschule in Straubenhardt oder die Ludwig-Uhland-Schule in Birkenfeld. hei