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Museumsleiterin Theresa Ostwald (rechts) und Stellvertreterin Giovanna Messina gefällt die Kaffeemühle „Notre Dame de Lourdes“ (Mittleres Regal, rechts) aus dem Jahr 1900 ganz besonders gut.  Foto: Prokoph 
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Der Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler hält eine der neuesten Errungenschaften in der Hand: Eine seltene Mühle mit einem Teufel aus geschnitztem Holz.  Foto: Prokoph 

Neue Schmuckstücke: Das gibt es Neues im Wiernsheimer Kaffeemühlenmuseum

Wiernsheim. Mich fasziniert die handwerkliche Kunst, mit der die Kaffeemühlen einst hergestellt wurden“, sagt Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler. Erst vor kurzem hat der erklärte Kunstliebhaber wieder Kaffeemühlen aus der privaten Rosenheimer Sammlung Behr im Auftrag der Gemeinde gekauft.

Den Ursprung der Wiernsheimer Kaffeemühlensammlung legte einst der verstorbene Ehrenbürger Rolf Scheuermann. Denn er hatte seine umfassende Sammlung mit über 1200 Kaffeemühlen aus aller Welt der Gemeinde vermacht, die seit 2011 im sanierten Wiernsheimer Pfarrhaus aus dem Jahr 1720 ihren Platz fanden. Bei der Einweihung des Museums war Scheuermann noch dabei.

„Jetzt haben wir insgesamt rund 3000 Kaffeemühlen, die zwischen vier und 4000 Euro pro Stück gekostet haben“, berichtet Oehler. Unter den neuesten Errungenschaften ist als Unikat auch eine Kaffeemühle mit einem handgeschnitzten hölzernen Teufel. Der größte Anteil der hochwertigen Kaffeemühlen stammt aus der Zeit zwischen 1720 bis 1920. „Sie waren früher nicht nur Haushaltsgeräte, sondern Schmuckstücke, die sich die Menschen angeschafft haben, damit sie etwas schönes haben“, weiß Oehler.

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