nach oben
Selbst bei Schnee und Eis steht die Baustelle nicht still: Bis Jahresende soll die neue Sortieranlage stehen.  Lutz/PZ-Archiv/Suez
Selbst bei Schnee und Eis steht die Baustelle nicht still: Bis Jahresende soll die neue Sortieranlage stehen. Lutz/PZ-Archiv/Suez
Im Gebiet „Erlen“ zwischen Ölbronn und Maulbronn entsteht derzeit eine neue Sortieranlage des Abfallunternehmens Suez. Das Projekt hat im Gemeinderat nicht nur Befürworter. Foto: Archiv
Im Gebiet „Erlen“ zwischen Ölbronn und Maulbronn entsteht derzeit eine neue Sortieranlage des Abfallunternehmens Suez. Das Projekt hat im Gemeinderat nicht nur Befürworter. Foto: Archiv
Der Entwurf zeigt, dass die neue Anlage gewaltige Dimensionen einnimmt.
Der Entwurf zeigt, dass die neue Anlage gewaltige Dimensionen einnimmt.
13.02.2018

Neue Wertstoff-Sortieranlage in Ölbronn: Mammutprojekt nimmt Form an

Ölbronn-Dürrn. Die Bauarbeiten für die neue Wertstoff-Sortieranlage in Ölbronn laufen auf Hochtouren. Das 30-Millionen-Projekt soll bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein.

Ob die Sortieranlage überhaupt gebaut werden kann, stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Doch seitdem das Abfallunternehmen Suez seitens der Behörden grünes Licht bekommen hat, um im Gebiet „Erlen“ zwischen Ölbronn und Maulbronn-West einen neuen Gebäudekomplex zu errichten und den Standort somit auszubauen, geht es sprichwörtlich rund.

Wer derzeit an dem Areal vorbeifährt, begegnet wuseligem Treiben – trotz der klirrenden Kälte der vergangenen Tage: Zahlreiche Bagger sind vor Ort, um Erdarbeiten auszuführen, Lastwagen transportieren Material und Bauarbeiter in orangenen Schutzwesten schwirren umher.

Schließlich ist Eile geboten: Denn wenn es nach Geschäftsführer Jochen Zickwolf geht, soll die Sortieranlage, in der Wertstoffe wie leere Dosen oder Shampoo-Flaschen verarbeitet werden, bis Ende des Jahres stehen und zum Jahreswechsel in Betrieb gehen. „Das ist durchaus ambitioniert, aber wir sind guter Dinge, dass wir das hinbekommen“, erläutert Zickwolf. Suez erhofft sich durch die neue Sortieranlage, weiterhin konkurrenzfähig im umkämpften Abfallmarkt zu bleiben. Denn längst wird ein Großteil dessen, das in die Tonne wandert, wiederverwertet. Es sei daher eigentlich kein Müll, der verarbeitet werde, sondern es handle sich um Wertstoffe, erläutert auch Ewald Buck, Leiter des Amts für Abfallwirtschaft des Enzkreises.

Für den Kreis hat die Sortieranlage in Ölbronn einen enormen Stellenwert – schließlich wird der Inhalt sämtlicher grüner Tonnen in der Region in den „Erlen“ weiterverarbeitet.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.