nach oben
Gut gelaunt: der neue Enzberger Pfarrer Manuel Schübel (Vierter von links) samt Enzberger Kirchengemeinderat mit Peggy Burkhardt (von links), Ruth Bader, Ute Günthner, Joachim Kälber, Lars Schmuck, Eva Günthner, Achim Göhler, Dunja Wetter und Brigitte Krack. Foto: Prokoph
Gut gelaunt: der neue Enzberger Pfarrer Manuel Schübel (Vierter von links) samt Enzberger Kirchengemeinderat mit Peggy Burkhardt (von links), Ruth Bader, Ute Günthner, Joachim Kälber, Lars Schmuck, Eva Günthner, Achim Göhler, Dunja Wetter und Brigitte Krack. Foto: Prokoph
12.03.2018

Neuen Pfarrer in Enzberg: Manuel Schübel kommt für zunächst drei Jahre

Mühlacker-Enzberg. Voll besetzt ist die Enzberger evangelische Kirche am Sonntagmorgen gewesen. Kein Wunder: Zum ersten Mal hat der neue Pfarrer Manuel Schübel den Gottesdienst gehalten. Rund 150 Menschen waren gekommen, um den 32-Jährigen auch im Anschluss an den Gottesdienst bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im Gespräch näher kennenzulernen.

Vom Kirchengemeinderat begrüßte die Laienvorsitzende Ruth Bader den neuen Kirchenmann. In den nächsten drei Jahren wird er vorerst befristet als Pfarrer zur Anstellung in Enzberg bleiben. „Es ist schön, dass Sie sich auf den Weg nach Enzberg gemacht haben“, sagte Ruth Bader in ihrer kurzen Ansprache. „Ich wünsche mir, dass unsere gemeinsame Zeit für uns alle eine gute Zeit wird“, sagte Bader. Zuvor hatte sich Manuel Schübel den Kirchenbesuchern vorgestellt. Geboren in Neckarsulm hatte er im Februar 2018 sein Vikariat in den Kirchengemeinden Leidringen und Rotenzimmern abgeschlossen. Theologie studierte der ledige Pfarrer zuvor in Tübingen, Zürich sowie in Berlin.

Zu seinem Beruf sei er über die Mitarbeit in der Kinderkirche in Neckarsulm gekommen, berichtete Schübel. Er hoffte, dass sich die Kirchengemeinde und er in den kommenden drei Jahren näher kennen lernen und es danach dann die Möglichkeit gebe, seine Stelle zu verlängern. „Das Gute kommt nicht mit einem neuen Pfarrer und geht auch nicht mit dem alten Pfarrer, das Gute ist immer schon da“, sagte Schübel. So habe er bereits viel Gutes in seiner ersten Arbeitswoche erfahren, indem ihm der Kirchengemeinderat auch bei Dingen, wie dem Telefonanschluss, geholfen habe. Bis das Pfarrhaus renoviert ist, wohnt Schübel in der Enzberger Schreineräckerstraße. Musikalisch umrahmte der Enzberger Kirchenchor unter der Leitung von Hannelore Briehl den ersten Gottesdienst des neuen Pfarrers.