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Der Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler (von links), der Vorsitzende der Scheuermann Stiftung Karl Röckinger und der Geschäftsführer der Scheuermann GmbH Wolfgang Haalboom ließen sich den Kaffee schmecken.  Felchle
Der Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler (von links), der Vorsitzende der Scheuermann Stiftung Karl Röckinger und der Geschäftsführer der Scheuermann GmbH Wolfgang Haalboom ließen sich den Kaffee schmecken. Felchle
23.06.2017

Neuer Kaffeepavillon in Wiernsheim eingeweiht

Bei der gestrigen Eröffnung des Schauraums für Kaffeemaschinen „Scheuermann’s Kaffeepavillon“ in Wiernsheim gab es gleich am Anfang eine Überraschung: Ein Musikvideo mit dem Titel „Der Kaffeemühlenrap“ stellte das seit 2011 bestehende Kaffeemühlenmuseum vor.

Nun gibt es durch die Unterstützung der Rolf Scheuermann Stiftung einen zweiten Ort, an dem sich alles um Kaffee dreht. Das Gebäude direkt vor dem Haupthaus der Firma Scheuermann in Wiernsheim dient zur Präsentation und zum Verkauf von Kaffeemaschinen für große Betriebe, aber auch für Privatkunden.

Geschäftsführer Wolfgang Haalboom berichtete bei der Eröffnung von den Neuerungen, die mit der Entstehung des Kaffeepavillons einhergehen. Beispielsweise werde jetzt erstmals die Kaffee-Eigenmarke der Firma Scheuermann verkauft. „Unser eigentliches Ziel für diesen Showroom war es jedoch, jeden Kunden sachgerecht beim Kauf einer Maschine zu beraten“, erklärte Haalboom.

Vom Wirken des verstorbenen Firmengründers Rolf Scheuermann berichtete der Vorsitzende der Stiftung und Landrat Karl Röckinger, der erläuterte: „Wir sehen uns verpflichtet, seine wohltätige Arbeit in der Region fortzusetzen.“ Mit den Einnahmen des Schauraums zusätzlich zu denen der Firma sei das jetzt noch besser möglich.

Rolf Scheuermann ist bereits 2007 zum Ehrenbürger der Stadt Wiernsheim ernannt worden. Er hat noch zu Lebzeiten seine Firma und sein Vermögen in die gemeinnützige Rolf-Scheuermann-Stiftung übertragen. Diese fördert soziale und gemeinnützige Projekte in vielen Bereichen im östlichen Enzkreis auch nach seinem Tod. Zum Beispiel gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und der Heckengäuschule in Wiernsheim.