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Bereits im Rahmen der diesjährigen Baustellenrundfahrt Anfang August ist das Neubaugebiet „Pforzheimer Weg“ Thema gewesen. Damals hatten sich Uwe Pfisterer (Mühlacker Stadtwerke, links) und Tiefbauamtsleiter Holger Weyhersmüller vor Ort ein Bild gemacht. Hepfer/PZ-Archiv
Bereits im Rahmen der diesjährigen Baustellenrundfahrt Anfang August ist das Neubaugebiet „Pforzheimer Weg“ Thema gewesen. Damals hatten sich Uwe Pfisterer (Mühlacker Stadtwerke, links) und Tiefbauamtsleiter Holger Weyhersmüller vor Ort ein Bild gemacht. Hepfer/PZ-Archiv
12.09.2017

Neues Baugebiet in Großglattbach steht in der Kritik

Mühlacker-Großglattbach. „Wir wurden mit einer tiefsitzenden Verärgerung von Bürgern über die Stadtverwaltung wegen Details der Erschließung des Neubaugebiets Pforzheimer Weg konfrontiert“, so der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Günter Bächle, in einer Pressemitteilung nach dem Lokaltermin der Unionsstadträte am Montagabend im Stadtteil Großglattbach. Gut 30 Besucher kamen zu dem Fraktionstermin

Zu Beginn sagte Bächle, die Erschließungsarbeiten kosteten 1,27 Millionen Euro, lägen im Terminplan und würden bis spätestens Weihnachten 2017 abgeschlossen. Der Kreisel sei jetzt am Montag freigegeben worden. Für die knapp zwei Dutzend städtischer Bauplätze im „Pforzheimer Weg“ lägen etwa 140 Vormerkungen vor. Die Stadtverwaltung frage derzeit ab, wer noch Interesse hat. Die Frist laufe am 15. September ab. Vorrang hätten bei der Vergabe die Bewerber aus Großglattbach. Die starke Nachfrage zeige, dass es höchste Zeit gewesen sei für ein neues Baugebiet in dem Stadtteil.

Was dann kam, war – so die Fraktion – massive Kritik an Erschließungsmaßnahmen. Die Abwasserkanäle lägen zu hoch, so dass Hebeanlagen notwendig seien. In einem Fall habe die Verwaltung schon die Anschlussstelle korrigieren müssen. Die Hebeanlagen verteuerten das Bauen unnötig. In Serres und Roßwag würden die Kanalrohre tiefer gelegt, um Hebeanlagen zu vermeiden. Zudem sei teilweise Bauschutt oder Erd-/Stein-Gemisch auf Grundstücken abgelagert worden, das von den künftigen Bauherren entsorgt werden müsse, was zusätzliche Kosten verursache. Die Fraktion forderte, das Material schleunigst zu beseitigen. Eine weitere Klage: Mutterboden sei abgefahren beziehungsweise wild verteilt worden, wofür Stadtrat Theo Bellon kein Verständnis hatte.

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