nach oben
22.12.2017

Neues Haushaltssystem bereitet in Mühlacker Mühe

Mühlacker. Als hätte die Stadt Mühlacker in den kommenden Jahren mit ihren Großprojekten nicht schon genug zu tun, doch darüber hinaus wartet auf die Stadtverwaltung noch eine weitere Mammut-Aufgabe: die Umstellung auf die sogenannte Doppik, die doppelte Buchführung in Kommunen. Zwar soll das System erst ab dem Jahr 2020 geändert werden, bis dahin muss aber das gesamte Vermögen der Stadt erfasst und bewertet werden.

„Erfahrungswerte vergleichbarer Umstellungskommunen haben gezeigt, dass in der Regel ein Projektverlauf von etwa zweieinhalb bis drei Jahren notwendig ist, um sämtliche Teilprojekte fristgerecht fertigzustellen“, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung. Deshalb ist mit einigen der Vorarbeiten auch bereits begonnen worden. So ist die Bewertung von rund zwei Drittel der 192 städtischen Gebäude schon erfolgt. Auch bei den über 4700 städtischen Grundstücken wurden bereits erste Vorbereitungen unternommen. Der größte Brocken steht allerdings noch aus: die Untersuchung des Infrastrukturvermögens. „Neben Straßen, Wegen und Plätzen sind Straßenbauwerke, Straßenzubehör, Grünanlagen, Friedhöfe, Spielplätze und Sportplätze sowie der Kommunalwald zu bewerten“, so die Verwaltung.

Mehr lesen Sie am Samstag in der Mühlacker-Ausgabe der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.