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Neues Jugendhaus in Mühlacker wird aufgehübscht.
Neues Jugendhaus in Mühlacker wird aufgehübscht © Deeg
09.03.2012

Neues Jugendhaus in Mühlacker wird aufgehübscht

Alles, was im Moment davon zeugt, dass in wenigen Wochen das Mühlacker Jugendhaus im ehemaligen Badischen Bahnhof für dreieinhalb Jahre Quartier beziehen wird, ist ein Papier mit dem Grundriss. Dem Gebäude selbst kann man noch nicht ansehen, was für eine Einrichtung es künftig beherbergen soll.

Dafür, dass aus dem ehemaligen Übergangswohnheim ein vorübergehendes Jugendhaus wird, sollen bis Ende April unterschiedliche Handwerker sorgen. Für den künftigen offenen Jugendhausbereich wird im Erdgeschoss eine Wand herausgebrochen. Doch das ist nur ein Bruchteil der Arbeit, die im Erdgeschoss und einem Teil des ersten Obergeschosses insgesamt verrichtet werden muss.

Auch der Brandschutz ist ein großes Thema. So muss das bisher offene Treppenhaus mit Wänden von den Fluren abgetrennt werden, wie Eberhard Kübler vom städtischen Hochbauamt sagt. Weiter müssen die sanitären Anlagen, Böden und die komplette Elektronik erneuert werden, ehe an einen Einzug des Jugendhauses zu denken ist. „Bis jetzt ist vorgesehen, dass die Jugendlichen die Wände und Decken selbst streichen“, so Kübler gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“. Der Amtsleiter weiter: „Die Jugendlichen sollen sich hier wohlfühlen.“ Nicht zuletzt deshalb gebe es im Moment einen engen Kontakt zwischen der Stadt und Jugendhausleiterin Gudrun Sauter. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, müssen die Sanierungsarbeiten im Gebäude an der Bahnhofstraße bis Ende April abgeschlossen sein, denn der Abriss des „ProZwo“ am Wertle ist für Anfang Mai vorgesehen (die PZ berichtete). Vonseiten des Jugendhausteams möchte man laut Sauter den gesamten April für die Umzugsvorbereitungen nutzen.